Sehr hohe Waldbrandgefahr: Deutscher Wetterdienst erhöht Index
- Fast immer verursacht der Mensch einen Waldbrand. (Archivbild)
- Foto: Sascha Ditscher/dpa
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Rheinland-Pfalz. Spaziergänge im Wald können in den kommenden Tagen riskanter werden. In Rheinland-Pfalz steigt die Waldbrandgefahr deutlich an und erreicht regional sogar die höchste Warnstufe.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird auf dem rund 550 Meter hohen Weinbiet am Ostrand des Pfälzerwalds sowie in Bad Bergzabern in den nächsten Tagen der Waldbrandindex der Stufen vier und fünf erwartet. Stufe fünf steht für sehr hohe Waldbrandgefahr. Stufe vier bedeutet hohe Gefahr.
Mehrere Regionen mit hoher Gefahrenstufe
Auch an weiteren Messstationen wird die Lage angespannt eingeschätzt. Bis einschließlich Samstag, 2. Mai, wird die Stufe vier an mehreren Tagen unter anderem hier erreicht:
- Worms
- Bad Dürkheim
- Lerchenberg in Mainz
- Bad Kreuznach
An jeweils einem Tag gilt zudem hohe Waldbrandgefahr in Trier, Alzey, Kaiserslautern, Pirmasens, Idar-Oberstein und Ruppertsecken.
An den übrigen Messstationen im Land liegt der Waldbrandindex überwiegend bei Stufe drei. Das entspricht mittlerer Waldbrandgefahr. Teilweise werden auch Werte zwischen zwei und drei erwartet.
- Teils besteht eine sehr hohe Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz. (Archivbild)
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So berechnet der Wetterdienst die Waldbrandgefahr
Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes basiert auf mehreren Wetterdaten. Dazu zählen vor allem:
- Temperatur
- Luftfeuchtigkeit
- Windgeschwindigkeit
- Niederschlagsmenge
Je trockener und windiger das Wetter ist, desto höher fällt der Index aus. Besonders in trockenen Waldgebieten kann sich Feuer dann schnell ausbreiten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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