Schockanrufe im Kreis Birkenfeld: So schützt die Polizei
- Immer wieder werden Menschen Opfer der telefonischen Betrugsmasche. (Symbolbild)
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Kreis Birkenfeld. Telefonbetrüger haben in der Region innerhalb von zwei Wochen Bargeld, Gold und Schmuck im Wert von rund 310.000 Euro erbeutet. Die Polizei erklärt nach vier erfolgreichen Fällen, wie sich solche Schockanrufe erkennen und abwehren lassen.
So gehen die Täter vor
Nach Angaben der Polizei behaupten die Anrufer oft, ein Kind oder Enkel habe einen schweren Autounfall verursacht. Dann fordern sie eine angebliche Kaution, damit der Angehörige nicht ins Gefängnis muss. In anderen Fällen geben sich die Täter als Polizisten aus oder erfinden teure medizinische Behandlungen von Familienmitgliedern.
Die Polizei warnt, dass die Anrufer in der Schocksituation sehr professionell und psychologisch geschickt vorgehen. Viele Betroffene würden dadurch stark unter Druck gesetzt und überrumpelt.
Diese Tipps nennt die Polizei
- Bei Verdacht sofort auflegen und erst einmal Ruhe gewinnen
- Eine vertraute Person anrufen und den geschilderten Fall prüfen
- Im Zweifel die echte Polizei kontaktieren
- Niemals persönliche oder finanzielle Informationen am Telefon preisgeben
- Kein Bargeld, Gold oder Schmuck an fremde Personen übergeben
Wie Familien sich vorbereiten können
Die Polizei rät, sich gedanklich auf solche Anrufe vorzubereiten. Zusätzlich kann es helfen, innerhalb der Familie oder im Freundeskreis ein Kennwort für Notfälle zu vereinbaren, um Anrufer am Telefon besser zu überprüfen. dpa/red
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |