Renault Niagara: Neuer Pick-up könnte VW Amarok Konkurrenz machen
- Der Renault Niagara wird ab Ende 2026 in Südamerika auf den Markt kommen und könnte später auch in Europa erhältlich sein
- Foto: Renault/dpa-mag
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Renault Niagara. Der neue Pick-up ist für Autofahrer in Deutschland vorerst kein konkretes Kaufmodell, weil er zunächst in Südamerika startet, ein Export aber möglich bleibt.
Wer einen robusten Pritschenwagen sucht, bekommt damit einen möglichen künftigen Konkurrenten zu VW Amarok und Toyota Hilux in den Blick. Entscheidend sind vor allem Größe, Nutzlast, Antrieb und die Frage, ob das Fahrzeug eher Nutzfahrzeug oder alltagstaugliches SUV sein will.
Renault lässt den Niagara in Argentinien bauen. Zum Jahreswechsel soll er zunächst in Südamerika auf den Markt kommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, nennt Renault bislang keine Preise.
Der Niagara setzt auf Nutzwert statt Luxusversprechen
Der Pick-up misst knapp fünf Meter und startet als Viertürer mit Ladefläche. Diese wirkt laut Renault nicht angesetzt, sondern ist in die Karosserie integriert. Bei Bedarf verschwindet sie unter einem robusten Rollo.
Für die Einordnung im Alltag zählen vor allem diese Daten:
- knapp fünf Meter Länge
- vier Türen und integrierte Ladefläche
- rund 700 Kilogramm Nutzlast
- knapp 1.000 Liter Ladevolumen unter der Abdeckung
- bis zu 120 Kilowatt beziehungsweise 160 PS
Damit zielt der Niagara auf Fahrer, die regelmäßig mehr transportieren als in einen Kombi oder SUV passt. Die Ladefläche bleibt zugleich stärker in das Fahrzeugdesign eingebunden als bei klassischen Nutzfahrzeugen.
Der Motor fällt für die Größe eher zurückhaltend aus
Trotz des kräftigen Auftritts nutzt Renault einen Vierzylinder mit 1,3 Litern Hubraum. Der Motor ist als Flexfuel-Verbrenner ausgelegt und kann mit Benzin oder Ethanol betrieben werden.
Passend zum Segment und zu schwierigen Straßenverhältnissen soll es den Pick-up auch mit Allradantrieb geben. Für deutsche Käufer bleibt entscheidend, ob Renault den Niagara tatsächlich exportiert und wie Ausstattung, Verbrauch, Zulassung und Preis dann ausfallen.
Bis dahin ist der Niagara vor allem eine Orientierung für Autofahrer, die einen kompakten Pick-up mit integrierter Ladefläche suchen und Alternativen zu Amarok oder Hilux vergleichen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |