Phishing-Warnung im Kreis Ahrweiler nach Cyberangriff
- Der Kreis Ahrweiler wendet sich an möglicherweise Betroffene. (Symbolbild)
- Foto: Philip Dulian/dpa
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Ahrweiler. Nach einem Cyberangriff auf die Kreisverwaltung Ahrweiler müssen sich Bürger auf mögliche Betrugsversuche per E Mail einstellen. Die Behörde warnt, dass E Mail Adressen in fremde Hände gelangt sein könnten.
Betroffen sein könnten vor allem Menschen, die den Newsletter der Kreisverwaltung abonniert haben oder im Vereinsportal „MeinBeitrag“ registriert sind. Die Verwaltung will diese Personen vorsorglich informieren.
Forensische Untersuchung läuft weiter
Nach Angaben der Kreisverwaltung untersuchen externe IT Sicherheitsexperten weiterhin den Vorfall. Bisher gebe es keine eindeutigen Hinweise darauf, dass Daten missbraucht wurden. Offizielle Hinweise der Verwaltung werden ausschließlich über die Adresse noreply@aw-kreis.de verschickt. Die Nachrichten enthalten nach Angaben der Behörde weder Anhänge noch Links.
So lassen sich verdächtige Mails erkennen
Trotzdem empfiehlt die Kreisverwaltung erhöhte Aufmerksamkeit. Vor allem Nachrichten, die angeblich von der Verwaltung stammen und zu schnellen Handlungen auffordern, sollten genau geprüft werden.
- Passwörter von E Mail Konten vorsorglich ändern
- Konten regelmäßig auf ungewöhnliche Aktivitäten prüfen
- verdächtige Nachrichten nicht öffnen und nicht beantworten
- besonders vorsichtig bei Mails mit Handlungsdruck oder ungewöhnlichen Absendern sein
Die Untersuchungen zum Cyberangriff dauern an. Neue Erkenntnisse will die Kreisverwaltung nach eigenen Angaben mitteilen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |