Mehr Studiengänge ohne NC in Rheinland-Pfalz
- Der Zugang zum Wunschstudium wird einfacher, besonders in Rheinland-Pfalz. (Symbolbild)
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Rheinland-Pfalz. Wer im Land ein Studium beginnen will, hat immer häufiger freie Wahl beim Studiengang. In Rheinland-Pfalz ist nur noch weniger als jedes fünfte Fach mit einer Zugangsbeschränkung wie dem Numerus Clausus verbunden.
Nach einer Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung liegt der Anteil zulassungsbeschränkter Studienangebote bei 17,3 Prozent. Im Vergleichszeitraum 2025 und 2026 lag die Quote noch bei 17,7 Prozent.
Damit gehört Rheinland-Pfalz bundesweit zu den Ländern mit besonders vielen frei zugänglichen Studienfächern. Im Ländervergleich liegt das Bundesland auf Platz 14 und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 31,6 Prozent. Nur Brandenburg und Thüringen haben noch etwas seltener Zugangsbeschränkungen.
Unterschiede zwischen Hochschulstandorten
Je nach Studienort gibt es deutliche Unterschiede. In Mainz ist rund ein Drittel der Studienangebote zulassungsbeschränkt. Deutlich niedriger ist der Anteil in anderen Hochschulstädten.
- Mainz etwa 35 Prozent der Studiengänge mit Beschränkung
- Trier rund 7 Prozent
- Kaiserslautern etwa 5 Prozent
Besonders häufig gibt es Zugangsbeschränkungen in den Rechts, Wirtschafts, Gesellschafts und Sozialwissenschaften. Dort sind etwa 30,2 Prozent der Studienangebote betroffen. In den Sprach und Kulturwissenschaften liegt der Anteil dagegen nur bei 8,2 Prozent.
Trend geht bundesweit nach unten
Auch deutschlandweit sinkt der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge seit Jahren. Vor sechs Jahren lag er noch bei mehr als 40 Prozent.
CHE Experte Cort Denis Hachmeister sieht deshalb gute Chancen für Studieninteressierte. „Die Chancen seinen Wunschstudiengang an der jeweiligen Wunschhochschule zu studieren waren wohl noch nie so gut wie aktuell.“ dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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