Klappbarer Stahlschrank soll Werkzeug in Transportern besser sichern

Werkzeugdiebstahl aus Transportern kostet Betriebe oft Zeit und Geld – ein klappbarer Edelstahlschrank soll Ausrüstung per PIN-Schloss und Verankerung besser schützen. | Foto: industrieblick/stock.adobe.com
  • Werkzeugdiebstahl aus Transportern kostet Betriebe oft Zeit und Geld – ein klappbarer Edelstahlschrank soll Ausrüstung per PIN-Schloss und Verankerung besser schützen.
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Neuheit: Ein klappbarer Edelstahlschrank, der sich im Fahrzeug oder an Baustellen-Elementen verankern lässt, soll laut Herstellerangaben Diebstahl von Werkzeug und Zubehör erschweren – bei einem Eigengewicht von unter 25 Kilogramm.

Nach Angaben des Hamburger Arbeitsschutzexperten Manuel Struve richtet sich das Produkt an Handwerker und Monteure, die Werkzeuge, Ladegeräte und anderes Material etwa in Bau- und Montagefahrzeugen oder auf Baustellen zwischenlagern. Der Schrank sei so konzipiert, dass er von einer Person getragen und montiert werden kann.

Als technische Eckdaten nennt der Anbieter Edelstahl-Flächen mit 0,75 Millimeter Stärke sowie eine maximale Zuladung von bis zu 120 Kilogramm. Verschlossen wird der Schrank laut Unternehmen über ein PIN-gesichertes Schloss ohne Schlüssel; zudem wird eine dreifache Verriegelung angegeben.

So ist der MOBILE SAFE PRO laut Anbieter gedacht

Der MOBILE SAFE PRO lasse sich laut Struve an Wänden, Säulen oder Trägern sowie im Fahrzeug „leicht verankern“. Gefertigt werde er handwerklich in einem Metallbau-Betrieb in Hamburg; außerdem werde Zubehör angeboten, um den Schrank an unterschiedliche Einsatzzwecke anzupassen.

Wichtig für die Planung: Die Lieferzeit innerhalb Deutschlands gibt der Anbieter mit 6 bis 8 Wochen an (Stand: Mitteilung vom Mittwoch, 15. Oktober). Preise nennt die Mitteilung nicht; Interessenten sollen direkt über die Website Kontakt aufnehmen.

Einordnung: Ob die Konstruktion im Einzelfall ausreichend vor Diebstahl schützt, hängt in der Praxis auch von Einbau, Verankerung und dem Vorgehen der Täter ab – hierzu enthält die Mitteilung keine unabhängigen Prüf- oder Testergebnisse. [red]

Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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