Keime im Job senken: Diese Flächen jetzt reinigen
- Erkältungskeime setzen sich gern in Tastaturen und auf der Maus fest.
- Foto: Christin Klose/dpa-mag
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Hygiene im Job. Regelmäßiges Reinigen von Schreibtisch, Tastatur, Smartphone und gemeinsam genutzten Werkzeugen kann die Keimbelastung am Arbeitsplatz senken und Ansteckungsketten eher unterbrechen.
Gerade im Herbst treffen trockene Luft, volle Büros und gemeinsam genutzte Geräte aufeinander. Dort, wo viele Hände dieselben Flächen berühren, sammeln sich Keime besonders leicht. Die Bundesagentur für Arbeit ordnet in ihrem Magazin „Faktor A“ ein, welche Stellen im Arbeitsalltag besonders häufig übersehen werden.
Schreibtische sammeln besonders viele Keime
Auf einem Schreibtisch können sich laut Bundesagentur für Arbeit bis zu 400-mal mehr Keime befinden als auf einem Toilettensitz. Regelmäßige Reinigung reduziert die Belastung, reines Abwischen mit Wasser reicht dafür meist nicht aus. Sinnvoll ist auch eine Desinfektion der Oberfläche.
Essen am Arbeitsplatz erhöht die Belastung zusätzlich. Krümel, Essensspritzer und kleine Reste landen schnell auf Tisch, Tastatur und Maus. Wer im Büro gemeinsam genutzte Arbeitsplätze verwendet, hat deshalb besonders viele Kontaktpunkte im Blick.
Tastatur, Maus und Smartphone brauchen passende Mittel
Tastaturen werden täglich tausendfach berührt. Dabei sammeln sich Schmutz, Schweiß, Fettrückstände und Staub. Bei Desk-Sharing fällt das besonders ins Gewicht, weil mehrere Personen nacheinander dieselben Eingabegeräte nutzen.
- Die Tastatur vor der Reinigung ausstecken oder die Akkus entfernen.
- Das Gerät umdrehen und vorsichtig ausschütteln.
- Zwischenräume mit leichter Druckluft oder einem Pinsel reinigen.
- Oberflächen mit einem leicht angefeuchteten Mikrofasertuch abwischen.
- Bei Bedarf desinfizieren und danach vollständig trocknen lassen.
Wichtig ist die Wahl eines geeigneten Mittels. Nicht jedes gängige Desinfektionsmittel ist für Touchscreens oder Bedienflächen gedacht. Bei Smartphones empfehlen sich Hygienetücher für Touchscreens oder ein trockenes Mikrofasertuch. Auch die Hülle gehört zur Reinigung, weil sie ständig in der Hand liegt.
Geteilte Werkzeuge nach der Arbeit reinigen
In Werkstätten, auf Baustellen oder in Betrieben werden Werkzeuge und Maschinen oft von mehreren Beschäftigten verwendet. Auch sie können Keime weitergeben, wenn Griffe und Bedienflächen nicht regelmäßig gereinigt werden.
Am wirksamsten ist die Reinigung nach der Arbeit, bevor das Werkzeug erneut genutzt wird. So wird eine mögliche Übertragungskette im Betrieb früher unterbrochen. Entscheidend ist weniger ein großer Aufwand als eine feste Routine an den häufig berührten Stellen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |