Homeoffice bei Hitze: So bleibt der Arbeitsplatz kühl

Arbeiten im Homeoffice wird bei Hitze schnell anstrengend. Mit Sonnenschutz, richtigem Lüften und kleinen Pausen lässt sich die Belastung im Alltag spürbar senken. | Foto: deagreez/stock.adobe.com
  • Arbeiten im Homeoffice wird bei Hitze schnell anstrengend. Mit Sonnenschutz, richtigem Lüften und kleinen Pausen lässt sich die Belastung im Alltag spürbar senken.
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Homeoffice bei Hitze. Mit gezieltem Sonnenschutz, klugem Lüften und angepassten Arbeitsroutinen lässt sich die Belastung im Homeoffice auch während einer Hitzewelle deutlich reduzieren.

Wenn die Temperaturen tagelang hoch bleiben, wird das Arbeiten zu Hause schnell zäh. Häufige Folgen sind Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen oder Schwindel. Ein paar Stellschrauben am Arbeitsplatz und im Tagesablauf helfen, die Hitze besser zu bewältigen.

Wichtige Hinweise dazu kommen von der Aktion DAS SICHERE HAUS e.V. (DSH), einer gemeinnützigen Institution für Sicherheit und Gesundheitsschutz in Heim und Freizeit. Im Fokus stehen einfache Maßnahmen, die ohne großen Umbau umsetzbar sind.

Arbeitsplatz kühlen, bevor sich die Wohnung aufheizt

An heißen Tagen ist entscheidend, die Wärme möglichst gar nicht erst in die Räume zu lassen. DSH-Geschäftsführerin Dr. Susanne Woelk empfiehlt, den Arbeitsplatz gezielt kühl zu halten. Praktisch bewährt sind vor allem diese Punkte.

  • Sonne aussperren: Rollläden, Vorhänge oder spezielle Folien reduzieren direkte Sonneneinstrahlung.
  • Luft bewegen: Ventilatoren oder Klimageräte können das Raumklima verbessern.
  • Zusätzliche Wärme vermeiden: Ungenutzte Drucker, Monitore oder Lampen ausschalten, damit keine unnötige Abwärme entsteht.
  • Zur richtigen Zeit lüften: Am besten nachts, spätabends oder früh am Morgen, wenn die Außenluft kühler ist.

Routinen anpassen, Kreislauf entlasten und genug trinken

Auch der Tagesplan macht einen Unterschied. Aufgaben, die hohe Konzentration erfordern, lassen sich oft besser in die kühleren Morgenstunden legen. Dazu passen viele kurze Pausen, kleine Bewegungseinheiten und Abkühlung mit Wasser sowie leichte Kleidung.

Um Kreislaufproblemen und Flüssigkeitsverlust vorzubeugen, nennt die DSH als Orientierung mindestens 1,5 Liter pro Tag. Geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorle. Beim Essen sind kleinere Mahlzeiten mit wasserreichem Obst und Gemüse oft bekömmlicher als große Portionen schwerer Speisen.

Homeoffice bei Bedarf kurzfristig verlegen

Wenn die Wohnung stark aufheizt, kann ein Ortswechsel kurzfristig entlasten. Häufig spricht nichts dagegen, zeitweise auf kühlere Orte auszuweichen, zum Beispiel Balkon, Garten oder Keller.

Weitere Informationen der DSH sind über https://das-sichere-haus.de/ abrufbar.

Unterm Strich wird Hitze im Homeoffice vor allem dann erträglicher, wenn Raumwärme konsequent draußen bleibt und der Arbeitstag an die kühleren Tageszeiten angepasst wird.

Autor:

Meike Jakob aus Landau

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