Hohe Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz: Diese Regionen sind besonders betroffen
- Bei erhöhter Gefahr werden gefährdete Waldgebiete zusätzlich kontrolliert. (Archivbild)
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Rheinland-Pfalz. Anhaltende Hitze und Trockenheit erhöhen derzeit das Risiko für Waldbrände. In vielen Regionen von Rheinland- Pfalz gilt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr.
Betroffen sind unter anderem Gebiete rund um das etwa 550 Meter hohe Weinbiet am Ostrand des Pfälzerwaldes sowie die Region Bad Bergzabern. Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes weist dort besonders kritische Werte aus.
Warum Rheinland-Pfalz vergleichsweise weniger gefährdet ist
Trotz der aktuellen Lage zählt das waldreiche Bundesland laut Forstministerium nicht zu den Regionen mit besonders hoher Waldbrandgefährdung in Deutschland. Ein Grund ist der große Anteil an Laubbäumen. In reinen Nadelwaldgebieten entstehen deutlich häufiger größere Brände.
Zudem würden Brände in den vergangenen Jahren meist früh entdeckt. Hinweise aus der Bevölkerung tragen dazu bei, dass Feuer schnell gemeldet und gelöscht werden können. Bei erhöhter Gefahr kontrollieren Behörden besonders gefährdete Waldgebiete zusätzlich. Brandschutzstreifen und gut ausgebaute Waldwege erleichtern der Feuerwehr den Zugang.
Diese Alltagsfehler lösen oft Waldbrände aus
Viele Brände entstehen durch Unachtsamkeit. Besonders häufig nennen Behörden folgende Ursachen:
- Offenes Feuer im Wald
- Grillen außerhalb ausgewiesener Plätze
- Weggeworfene Zigaretten
- Autos, die auf trockenem Gras abgestellt werden
Schon kleine Funken können bei großer Hitze und trockener Vegetation ein Feuer auslösen. Behörden rufen deshalb zu besonderer Vorsicht bei Ausflügen in Waldgebiete auf. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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