Großbrand zwischen Mußbach und Haßloch: Feuerwehr nennt neue Details zum Einsatz
- Der Vegetationsbrand zwischen Mußbach und Haßloch am 26. Juni 2026 breitete sich aufgrund der Trockenheit rasch aus und griff auf mehrere Gartenhäuser über. Betroffen waren rund 12.000 Quadratmeter.
- Foto: Feuerwehr Haßloch
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Update. Nach dem Großbrand zwischen Mußbach und Haßloch am 26. Juni liegen nun weitere offizielle Informationen der Feuerwehren vor. Der Brand- und Katastrophenschutz der Feuerwehr Neustadt an der Weinstraße sowie die Feuerwehr Haßloch haben das Einsatzgeschehen im Nachgang konkretisiert.
Demnach wurden die Feuerwehr Haßloch und der Löschzug Nord der Feuerwehr Neustadt am Donnerstag um 17.38 Uhr durch die Integrierte Leitstelle Ludwigshafen zu einem größeren Vegetationsbrand in den Schrebergärten auf Höhe der Pfalzmühle alarmiert. Nach Angaben der Feuerwehr ist die Brandursache bislang ungeklärt. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der extrem trockenen Vegetation breitete sich das Feuer innerhalb kurzer Zeit stark aus und griff auf mehrere Gartenhäuser über.
- Der Vegetationsbrand zwischen Mußbach und Haßloch am 26. Juni 2026 breitete sich aufgrund der Trockenheit rasch aus und griff auf mehrere Gartenhäuser über. Betroffen waren rund 12.000 Quadratmeter.
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Insgesamt standen nach Angaben des Brand- und Katastrophenschutzes Neustadt rund 9.400 Quadratmeter Vegetation in Flammen. Die Feuerwehr Haßloch spricht hingegen von einer betroffenen Gesamtfläche von rund 12.000 Quadratmetern, einschließlich der betroffenen Grundstücke und bebauten Bereiche.
Die Flammen konnten nach Angaben der Feuerwehr auf die bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte betroffenen Grundstücke begrenzt werden. Mehrere Gartenhütten sowie auch Fahrzeuge wurden durch den Brand beschädigt. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 70.000 Euro.
Verletzte und medizinische Versorgung
Im Verlauf des Einsatzes mussten vier Personen medizinisch versorgt werden. Zusätzlich verletzten sich drei Feuerwehrkräfte während der Löscharbeiten.
Herausforderungen bei den Löscharbeiten
Die Löscharbeiten erfolgten mit mehreren D- und C-Rohren. Die Löschwasserversorgung wurde durch den Löschzug Wasser des Landkreises Bad Dürkheim sowie die Löschwasserkomponente der Feuerwehr Neustadt im Pendelverkehr sichergestellt. Eine besondere Herausforderung waren die engen und stark zugewachsenen Wege, die von den Tanklöschfahrzeugen befahren werden mussten. Für den Einsatz wurden vier Einsatzabschnitte gebildet.
Gegen Ende der Löscharbeiten wurde Netzmittel auf die Brandfläche aufgebracht. Mithilfe von Wärmebildkameras spürten die Einsatzkräfte verbliebene Glutnester auf und löschten diese gezielt ab.
Großeinsatz mit zahlreichen Kräften
Im Einsatz waren unter anderem der Löschzug Mußbach, die Löschgruppen Gimmeldingen, Königsbach, Duttweiler und Geinsheim sowie der Löschzug Lachen-Speyerdorf. Unterstützt wurden die Kräfte durch den Versorgungszug mit Löschwasserförderkomponente sowie die SEG Neustadt.
Überörtlich waren außerdem die Feuerwehren aus Haßloch, Meckenheim und Deidesheim beteiligt. Insgesamt kamen elf Fahrzeuge und rund 40 Einsatzkräfte aus Haßloch zum Einsatz.
Zudem waren der DRK Rettungsdienst Vorderpfalz, die Sanitätsbereitschaft Feuerwehr, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die SEG San sowie die Polizei vor Ort.
Verkehrsbehinderungen und Dank der Feuerwehr
Für die Dauer der Löscharbeiten war die L532 zwischen Mußbach und Haßloch voll gesperrt.
Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten überörtlichen Kräften sowie bei unterstützenden Stellen für die gute Zusammenarbeit während des lang andauernden Einsatzes.
Appell der Feuerwehr
Angesichts der weiterhin hohen Wald- und Graslandfeuergefahr (Stufe 4) appellieren die Einsatzkräfte an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein. Bereits kleine Zündquellen können bei der aktuellen Trockenheit zu großflächigen Bränden führen.
- Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der Hitze, der Trockenheit und der engen Zufahrtswege besonders schwierig.
- Foto: Feuerwehr Haßloch
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Mußbach/Haßloch. Nach aktuellen Angaben der Feuerwehr Neustadt an der Weinstraße ist zwischen Mußbach und Haßloch am Freitag ein größerer Flächenbrand ausgebrochen. Betroffen ist der Bereich an der L532, wo derzeit mehrere Gartenlauben in Vollbrand stehen. Das Feuer hat sich nach ersten Erkenntnissen bereits auf angrenzende Vegetation ausgeweitet.
Über dem Gebiet steht eine weithin sichtbare Rauchwolke, die auch aus größerer Entfernung erkennbar ist. Die Feuerwehr Neustadt hatte den laufenden Einsatz zuvor über ihre Social-Media-Kanäle bestätigt. Im Einsatz sind unter anderem die Einheiten Nord und Ost der Feuerwehr Neustadt sowie zahlreiche weitere Kräfte aus der Umgebung, darunter aus Mußbach, Königsbach, Gimmeldingen, Lachen-Speyerdorf, Geinsheim, Duttweiler und Haßloch.
Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der aktuellen hochsommerlichen Temperaturen und der intensiven Wärmestrahlung besonders belastend. Die Einsatzkräfte müssen unter voller Schutzkleidung arbeiten, was zusätzlich zu einer erheblichen körperlichen Beanspruchung führt. Zur Unterstützung wurden weitere Kräfte zur Ablösung nachalarmiert, zudem kümmern sich Verpflegungseinheiten um die kontinuierliche Versorgung mit Getränken.
Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer gilt: Der Bereich rund um die L532 sollte weiträumig gemieden werden, um die Zufahrten für die Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Vorsorglich werden außerdem Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und auf aktuelle Durchsagen der Behörden zu achten.
Nach Angaben der Feuerwehr wird sich der Einsatz voraussichtlich noch über mehrere Stunden hinziehen. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor. Die Feuerwehr Neustadt an der Weinstraße kündigte an, im Verlauf des Einsatzes bzw. im Nachgang weitere Details zu veröffentlichen.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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