Gewitter in Baden-Württemberg: Starkregen nach Hitzewelle

Ein Wetterwechsel kündigt sich laut DWD an. (Symbolbild)  | Foto: Marijan Murat/dpa
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Baden-Württemberg. Nach der Hitzewelle müssen sich Menschen in Baden-Württemberg am Dienstag, 30. Juni auf einen Wetterumschwung mit teils kräftigen Gewittern einstellen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet tagsüber und in der Nacht zum Mittwoch, 1. Juli mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen.

Ein Luftmassenwechsel sorgt nach Angaben des DWD für Abkühlung. Örtlich besteht Unwettergefahr. Betroffen sein können vor allem Regionen rund um die Schwäbische Alb. In Karlsruhe, Mannheim und Heilbronn dürfte es dagegen eher trockener bleiben.

Gewitter werden im Tagesverlauf häufiger

Der Dienstag beginnt laut Vorhersage zunächst mit einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Ab Mittag können sich erste Schauer und Gewitter bilden. Im weiteren Tagesverlauf sollen sie häufiger und kräftiger werden.

Punktuell sind dem DWD zufolge 30 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde möglich. Dazu können Hagelkörner bis zu drei Zentimeter fallen. Bei den Sturmböen werden örtlich bis zu 85 Kilometer pro Stunde erwartet. Die Temperaturen steigen noch einmal auf schwülwarme 26 bis 30 Grad, in Baden örtlich bis 32 Grad.

Nacht zum Mittwoch: Länger anhaltender Starkregen möglich

In der Nacht zum Mittwoch wird verbreitet schauerartiger Regen erwartet, der immer wieder von Gewittern durchsetzt sein kann. Örtlich ist auch heftiger und teils mehrstündiger Starkregen möglich. Wahrscheinlich sind laut Prognose 25 bis 50 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden.

Am Mittwoch regnet und gewittert es zunächst vor allem noch im Südosten Baden-Württembergs. Im Tagesverlauf ziehen die Niederschläge nach Bayern ab. Von Westen her lockert der Himmel dann zunehmend auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 28 Grad.

Ab Donnerstag werden die Nächte wieder kühler

In der Nacht zu Donnerstag, 2. Juli sinken die Temperaturen laut DWD erstmals wieder auf 10 bis 14 Grad. Nach den zuletzt oft tropischen Nächten bringt das spürbare Entlastung.

Am Donnerstag soll sich das Wetter weiter beruhigen. Erwartet wird wechselnde Bewölkung, meist bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen 23 Grad im höheren Bergland und bis zu 29 Grad am Rhein.

Für die folgenden Tage rechnet der DWD mit einem stabileren Hochdruckgebiet und Werten von 25 bis 29 Grad. Die Marke von 30 Grad dürfte voraussichtlich erst am Wochenende wieder erreicht werden. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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