BAFA-Förderung nutzen: So spart Beratung Geld bei der Digitalisierung
- BAFA-Förderung für Digitalisierungsberatung: Voraussetzungen, Erstattung und typische Einsatzfelder in Marketing und Vertrieb.
- Foto: DWX Consulting
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BAFA-Förderung für Digitalisierung. Eine BAFA-geförderte Beratung kann kleinen und mittleren Unternehmen einen großen Teil der Beratungskosten erstatten und so helfen, Marketing- und Vertriebsabläufe schneller zu ordnen.
Im Alltag zeigt sich das oft an Kleinigkeiten mit großer Wirkung: Kundendaten liegen verteilt in E-Mails, WhatsApp-Nachrichten oder Excel-Listen, Angebote werden erstellt, aber nicht konsequent nachverfolgt. Dadurch gehen Vorgänge unter, es entsteht Mehraufwand und im Zweifel entgeht Umsatz.
Die Quelle DWX Consulting beschreibt dieses Muster als häufige Ursache dafür, dass Betriebe Chancen nicht wegen fehlender Nachfrage verlieren, sondern „im Prozess dazwischen“. Gemeint sind fehlende Zuständigkeiten, keine zentrale Übersicht und kein fester Ablauf fürs Nachfassen.
Welche Kosten die BAFA-Förderung abfedert und wer sie nutzen kann
Die BAFA-Förderung ist ein Programm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Sie soll kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, auch durch Beratung zu Digitalisierung, Vertrieb und Organisation.
Wichtige Rahmenbedingungen aus den vorliegenden Angaben:
- Maximal 250 Mitarbeitende.
- Jahresumsatz bis 50 Millionen Euro.
- Gewerbebetrieb als Voraussetzung.
- Nicht förderfähig sind unter anderem Unternehmensberatungen, ärztliche Betriebe und Coaching-Unternehmen.
Für die Höhe der Förderung nennt DWX Consulting folgende Eckdaten:
- Bis zu 3.500 Euro Beratungsvolumen pro Förderung.
- Bis zu zwei Förderungen pro Jahr, damit bis zu 7.000 Euro jährlich.
- Erstattung der förderfähigen Beratungskosten: 50 Prozent in den alten Bundesländern, 80 Prozent in den neuen Bundesländern.
Warum sich Beratung oft besonders bei Vertrieb und Angeboten auszahlt
Typische Verluststellen sind laut der Darstellung von DWX Consulting weniger die eigentliche Arbeit, sondern die fehlende Transparenz danach: Welche Angebote sind offen, welche wurden nachgefasst, wo fehlen Rückmeldungen, welcher nächste Schritt ist terminiert. Wenn es dafür kein System gibt, bleiben Vorgänge teils über Wochen liegen.
Gerade bei Handwerk und regionalen Dienstleistern kann das wirtschaftlich spürbar werden, weil jedes nicht nachverfolgte Angebot ein Umsatzpotenzial darstellt, das bereits „warm“ war.
Eine BAFA-geförderte Beratung setzt deshalb nicht zwingend bei neuer Software an, sondern bei einer Bestandsaufnahme der Abläufe. Genannt werden dabei vor allem praktische Hebel, die ohne große Technikprojekte Wirkung entfalten können:
- Klare Abläufe für das Nachfassen von Angeboten.
- Zentrale Übersicht über Kundenanfragen und den jeweiligen Status.
- Eine einheitliche Ablage wichtiger Informationen statt Insellösungen.
DWX Consulting beschreibt den üblichen Umfang der eigenen Beratung mit in der Regel zwei Arbeitstagen, in Einzelfällen drei. Das Ziel sei ein konkreter Maßnahmenplan, der Schwachstellen sichtbar macht und umsetzbare Schritte für mehr Struktur ableitet.
Wer sich zur Förderung informieren möchte, findet Details beim Anbieter unter https://dwx-consulting.de/.
Praktische Konsequenz: Wer Prozesse zuerst sauber ordnet und dann gezielt digitalisiert, kann mit BAFA-Förderung die Einstiegskosten deutlich reduzieren und gleichzeitig Alltagschaos im Betrieb abbauen.
Autor:Meike Jakob aus Landau |