Autobetrug vermeiden: Beim Onlinekauf auf diese Warnzeichen achten
- Der ADAC hat mit Autoscout24, mobile.de, Kleinanzeigen und der Polizei die «Initiative Sicherer Autokauf im Internet» gegründet.
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Autobetrug vermeiden. Wer ein Auto im Internet kaufen will, senkt das Betrugsrisiko deutlich, wenn vor einer Überweisung erst Fahrzeug, Unterlagen und Verkäufer geprüft werden. Besonders bei auffällig günstigen Angeboten, großem Zeitdruck oder Ausreden gegen eine Besichtigung ist Vorsicht angebracht.
Darauf weisen die Initiative Sicherer Autokauf im Internet, der ADAC und der ACE hin. Als riskant gelten auch Treuhandkonten und Anbieter im Ausland. Ausländische Konten lassen sich an der Länderkennung der IBAN erkennen, also an den ersten beiden Stellen.
Vor einer Zahlung zählen Besichtigung und Originalpapiere
Der ACE rät, kein Geld zu überweisen, bevor das Fahrzeug gesehen, die Identität des Verkäufers überprüft und die Fahrzeugunterlagen kontrolliert wurden. Vor dem Kauf kommt es laut den Verbraucherschützern vor allem auf diese Punkte an.
- Fahrzeug, Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Originaldokumente prüfen
- Eine Probefahrt machen
- Identität des Verkäufers mit den Fahrzeugpapieren abgleichen
Sarah Göhler-Töpfer, Leiterin Recht und Verbraucherschutz beim ACE, empfiehlt außerdem, möglichst über die jeweilige Verkaufsplattform mit dem Anbieter zu kommunizieren. Bei Aufforderungen, kurzfristig auf Messenger, E-Mail oder externe Zahlungsseiten zu wechseln, ist besondere Vorsicht sinnvoll.
Verdächtige Inserate lassen sich direkt melden
Wer über Autoscout24 Kontakt zu einem angeblichen Verkäufer hat und einen Betrug vermutet, kann das Inserat über das Kontaktformular oder per E-Mail an info@autoscout24.de melden. Auch andere Plattformen arbeiten nach eigenen Angaben bei Ermittlungen mit Strafverfolgungsbehörden zusammen.
Wer bereits Geld überwiesen hat und einen Betrug vermutet, sollte möglichst schnell die Bank kontaktieren, Belege wie Inserat, Nachrichten und Zahlungsinformationen sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten. Denn wer ein Fahrzeug ungesehen kauft oder den Kaufpreis vorab überweist, trägt das finanzielle Risiko in der Regel selbst. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |