Auto richtig packen: So bleibt Gepäck sicher und die Fahrt entspannt
- Sichere Ladung im Auto, Regeln zur Zuladung sowie Hinweise zu Dachbox und Heckträger.
- Foto: HUK-COBURG
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Auto richtig packen. Wer Gewicht und Ladungssicherung beachtet, verhindert, dass Koffer oder Kleinteile bei Bremsungen nach vorn rutschen und sorgt dafür, dass das Auto auch voll beladen stabil fährt.
Gerade vor der Urlaubsfahrt wird der Kofferraum schnell bis obenhin gefüllt. Die HUK-COBURG weist darauf hin, dass nicht nur die Menge zählt, sondern vor allem Gewicht, Position und Sicherung der Ladung.
Ein schneller Basis-Check steht in den Fahrzeugpapieren. Dort ist die zulässige Zuladung in Kilogramm angegeben. Zur Zuladung gehören Gepäck und alle Mitfahrenden.
So wird Gepäck im Auto sicher verstaut
Entscheidend ist, dass schwere Teile nicht lose „oben drauf“ landen, sondern möglichst tief und nah an der Rücksitzlehne. So bleibt der Schwerpunkt günstig und die Ladung kann sich weniger leicht bewegen.
- Schweres zuerst: Schwere Koffer oder Getränkekisten als Erste in den Kofferraum, direkt hinter die Rücksitzlehne. Möglichst mittig platzieren.
- Lücken füllen: Danach kleinere Gepäckstücke so verteilen, dass alles möglichst „formschlüssig“ sitzt und nicht rutschen kann.
- Rücksitzbank nicht überladen: Wenn auf der Rückbank Gepäck liegt, sollte es nicht höher als die Rücksitzlehne gestapelt werden. Das reduziert das Risiko, dass bei einer Vollbremsung Teile nach vorn fliegen.
- Kleinteile sichern: Handtaschen, Handys oder lose Gegenstände gehören in Ablagefächer wie Handschuhfach oder Seitentür. Alternativ eignen sich Boxen mit Verschluss.
- Bei Ladung bis unters Dach: Dann ist ein stabiles Trennnetz oder Trenngitter zwischen Kofferraum und Rückbank oder zwischen Rückbank und Vordersitzen nötig.
Rechtlich ist die Ladungssicherung in der Straßenverkehrsordnung geregelt, unter anderem in StVO §22.
Dachbox und Heckträger: Was sich am Fahrverhalten ändert
Wenn der Stauraum im Auto nicht reicht, ist eine Dachbox eine praktische Ergänzung. Laut HUK-COBURG gehört dort eher Sperriges und Leichtes hinein. Zu viel Gewicht auf dem Dach kann Fahrverhalten und Bremsen spürbar verändern.
- Dachlast prüfen: Die maximale Dachlast steht in der Bedienungsanleitung des Autos. Auch die Dachbox selbst hat eine eigene Betriebsanleitung mit Angaben dazu, wie viel Volumen und Gewicht zulässig sind.
- Tempo-Vorgaben beachten: Viele Systeme haben eine empfohlene oder vorgegebene Höchstgeschwindigkeit. Diese steht in den Herstellerunterlagen.
Für Fahrräder gilt: Schwere Räder sind oft besser auf einem Heckträger aufgehoben. Dabei spielt die Unterscheidung zwischen Trägern für die Anhängerkupplung und Modellen für die Heckklappe eine Rolle. Wichtig sind die Trägerlast und bei Kupplungssystemen zusätzlich die Stützlast. Eine Einordnung zur Stützlast bietet der ADAC unter adac.de. Auch hier geben Auto- und Trägerhersteller an, welches Tempo mit montiertem Träger zulässig ist.
Wer Ladung möglichst tief, nah an der Rücksitzlehne und ohne lose Teile verstaut, reduziert Stress auf der Fahrt und kommt im Alltag wie im Urlaub planbarer ans Ziel.
Weitere Hinweise der Quelle finden sich auch unter huk.de.
Autor:Meike Jakob aus Landau |