App-Empfehlungen finden: Nutzer-Ranking statt Store-Charts
- Eine neue Plattform möchte die Suche nach beliebten Apps für Smartphones und PC erleichtern.
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App-Empfehlungen finden. Eine neue Bestenliste kann die Suche nach passenden Programmen erleichtern, weil sie Apps für Smartphone, Tablet und Computer nach Stimmen echter Nutzer sortiert statt nur nach Downloadzahlen.
In den großen App-Stores stehen Nutzerinnen und Nutzer oft vor sehr vielen ähnlichen Treffern. Die Website «Most Voted Apps» bündelt Empfehlungen herstellerübergreifend und zeigt Programme für mehrere Betriebssysteme nebeneinander.
Plattform-Gründer Stephan Ehrmann beschreibt den Ansatz so: «Downloadzahlen messen Neugier - viele Apps werden ausprobiert und wieder gelöscht. Was wirklich zählt, sind Empfehlungen.»
Die Bestenliste vergleicht Apps über mehrere Systeme hinweg
Während die Stores von Apple, Google oder Microsoft getrennt funktionieren, führt das Portal Anwendungen für iOS, iPadOS, macOS, watchOS, Android und Windows gemeinsam auf. Gibt es ein Programm für mehrere Systeme, werden die Stimmen der Versionen zusammengerechnet.
Für die praktische Suche ist wichtig, dass sich die Ansicht nach Gerätetypen filtern lässt. So lassen sich etwa nur Programme anzeigen, die für das eigene Smartphone, Tablet oder den Computer infrage kommen.
So entsteht das Ranking der App-Empfehlungen
Die Reihenfolge beruht nach Angaben des Betreibers nicht auf einer redaktionellen Auswahl. Nach einer Registrierung können Nutzerinnen und Nutzer einzelne Apps positiv oder negativ bewerten.
- Positive Stimmen verbessern die Platzierung.
- Negative Stimmen verschlechtern die Platzierung.
- Entscheidend ist die Differenz aus positiven und negativen Bewertungen.
- Eine redaktionelle Einflussnahme auf die Reihenfolge gibt es laut Betreiber nicht.
Zum Start umfasst das zweisprachige Portal auf Deutsch und Englisch rund 2.000 Einträge. Weitere Anwendungen können von Nutzerinnen, Nutzern oder Entwicklern kostenlos hinzugefügt werden.
Was Nutzer von der App-Liste erwarten können
Die Plattform ist vor allem als zusätzliche Orientierung gedacht, wenn Download-Charts zu wenig über die tatsächliche Zufriedenheit aussagen. Apps, die über längere Zeit keine Stimmen mehr erhalten und damit dauerhaft an Interesse verlieren, werden automatisch aussortiert.
Ergänzt wird das Community-Voting durch monatliche Auszeichnungen für beliebte Programme einzelner Sparten sowie Empfehlungen einer unabhängigen Fachjury. Finanziert wird das Angebot nach eigenen Angaben über gesponserte Einträge, die transparent markiert werden und die Rangfolge der Bestenliste nicht beeinflussen sollen.
Für die Auswahl einer App liefert das Portal damit vor allem eine zusätzliche Orientierung, ersetzt aber keine Prüfung der jeweiligen App-Beschreibung im Einzelfall. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |