Alte E-Mail-Adressen behalten: So sinkt das Datenrisiko
- Postfächer fest im Blick behalten - das ist immer eine gute Idee. Postfächer aufzugeben, kann sich hingegen rächen.
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Alte E-Mail-Adressen behalten. Wer eine Mail-Adresse aufgibt, riskiert später fremde Zugriffe auf persönliche Nachrichten oder Konten, wenn der Anbieter die Adresse neu vergibt.
Darauf weist die Stiftung Warentest hin. Besonders heikel wird es bei Nachrichten mit persönlichen Daten oder bei Mails, die den Zugang zu Kundenkonten erleichtern.
Neu vergebene Adressen können persönliche Daten offenlegen
Dann können neue Nutzer Nachrichten erhalten, die nicht für sie bestimmt sind. Im schlimmsten Fall lassen sich daraus genug Hinweise zusammensetzen, um Konten zu übernehmen, Personen ausfindig zu machen oder persönliche Daten für einen Identitätsdiebstahl zu missbrauchen.
Die Stiftung Warentest ordnet deshalb ein, dass alte Adressen möglichst behalten werden sollten, wenn das machbar ist.
Kostenpflichtige Postfächer lassen sich teils kostenlos weiterführen
Bei kostenpflichtigen Angeboten kann sich laut Warentest ein Blick auf die Konditionen lohnen. Manche Anbieter ermöglichen es, ein bisher bezahltes Postfach in ein kostenloses Konto umzuwandeln.
Für den Alltag kann außerdem hilfreich sein, alte Postfächer so einzurichten, dass neue Nachrichten automatisch an die aktuelle Adresse weitergeleitet werden. So bleibt die alte Adresse erreichbar, ohne dass mehrere Postfächer ständig separat geprüft werden müssen. Das senkt den Aufwand und verringert das Risiko, wichtige Nachrichten zu übersehen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |