ADAC-Mitgliederrekord: Beiträge steigen ab 2027
- Prof. Dr. Peter Koenig wurde von den Delegierten zum neuen ADAC Verkehrspraesidenten gewaehlt
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Mitgliederentwicklung. Der ADAC hat einen neuen Höchststand erreicht und zählt inzwischen 22,7 Millionen Mitglieder – kündigt aber zugleich eine Beitragsanpassung ab 2027 an.
Auf der Hauptversammlung bestätigten rund 240 Delegierte den Kurs des Clubs. Nach Angaben des ADAC wuchs die Mitgliederzahl im Jahr 2025 um etwa 490.000. Gleichzeitig blieb die Nachfrage nach der Kernleistung hoch: In Deutschland wurde im Schnitt alle neun Sekunden Hilfe angefordert, insgesamt mehr als 3,7 Millionen Einsätze. Für 2026 rechnet der ADAC erneut mit einer hohen Inanspruchnahme.
Die Kehrseite des Wachstums sind gestiegene Kosten. Energie, Personal, Ersatzteile sowie Abschlepp- und Werkstattleistungen verteuerten sich deutlich. Das Geschäftsjahr 2025 schloss deshalb mit einem Minus von 17 Millionen Euro ab. Um die Leistungsfähigkeit zu sichern, steigen die Beiträge für Einzelmitglieder ab dem 1. Januar 2027 je nach Tarif um 10 bis 35 Euro im Jahr. Gleichzeitig will der ADAC Leistungen ausbauen und Grenzen etwa beim Abschleppen anheben. Neu gewählt wurde zudem Prof. Dr. Peter König als Verkehrspräsident, der für bezahlbare Mobilität und Technologieoffenheit steht.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |