Sprachcheck in Mainz: Land plant Pflicht vor Schulstart
- Die Sprachstandserhebungen sind im Koalitionsvertrag von CDU und SPD in Rheinland-Pfalz verankert.
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Rheinland-Pfalz. Kinder sollen vor der Einschulung gezielter sprachlich gefördert werden. Dafür will das Land ihren Sprachstand künftig einheitlich und verpflichtend eineinhalb Jahre vor dem Schulbeginn in den Kitas erfassen.
Frühe Förderung nach einheitlichen Standards
Das geplante Verfahren heißt „Sprache im Alltag beobachten“. Es soll zeigen, ob und in welchen Bereichen ein Kind Unterstützung beim Sprechen und Verstehen braucht. Auf dieser Grundlage können Kitas die Förderung gezielter planen.
Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) stellte das Vorhaben bei einem Besuch der evangelischen Maria-Magdalena-Kindertagesstätte in Mainz vor. Ziel sei es, Schwierigkeiten bei allen Kindern möglichst früh zu erkennen.
Mehrere hundert Kitas entwickeln das Verfahren
Die Mainzer Kita gehört zu mehr als 100 Einrichtungen, die das Verfahren mitentwickeln. Insgesamt sollen bis zu 300 Kitas beteiligt werden. Weitere Einrichtungen können sich derzeit bewerben.
Das Land will den Sprachcheck innerhalb der nächsten zwei Jahre flächendeckend einsetzen. Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag von CDU und SPD vereinbart. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |