Sperrungen geplant: Bohrungen zwischen Hohberg und Kenzingen starten Montag
- Symbolbild: Die Deutsche Bahn startet am Montag, 5. Oktober, Bodenuntersuchungen für die neue Güterzugstrecke zwischen Hohberg und Kenzingen entlang der A5.
- Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
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Kenzingen. Ab Montag, 5. Oktober, kann es entlang der A5 zwischen Hohberg und Kenzingen durch Bohrgeräte zu Lärm und kurzfristigen Wegsperrungen kommen. Die Deutsche Bahn untersucht dort den Boden für die geplante Güterzugstrecke.
1.350 Bohrungen entlang der A5 geplant
Die Untersuchungen erstrecken sich über rund 31 Kilometer. Insgesamt sind etwa 1.350 Bohrungen vorgesehen, die je nach Standort fünf bis 35 Meter tief reichen. Nach Angaben der Deutschen Bahn soll das Programm voraussichtlich Ende 2027 abgeschlossen sein. Eine einzelne Bohrung dauert meist ein bis drei Tage. In Ausnahmefällen können die Arbeiten bis zu fünf Tage beanspruchen. Mehrere Teams sollen gleichzeitig mit bis zu zwölf Bohrgeräten arbeiten.
Start in Kürzell und Grafenhausen
Die ersten Untersuchungen beginnen im Projektabschnitt Lahr–Mahlberg im Bereich Kürzell und Grafenhausen. Ende Oktober folgen Bohrungen in Niederschopfheim im Abschnitt Hohberg–Friesenheim sowie in Kenzingen im Abschnitt Ettenheim–Kenzingen.
- Beginn der Arbeiten ist Montag, 5. Oktober.
- Die Bohrungen finden überwiegend tagsüber statt.
- Je nach Lage des Bohrplatzes können Arbeiten auch nachts nötig sein.
- Wochenendarbeiten sind derzeit nicht vorgesehen.
- Wege können punktuell und für kurze Zeit gesperrt werden.
Neue Strecke soll Güterverkehr bündeln
Die Bodenuntersuchungen sind ein Vorbereitungsschritt für den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Der Güterverkehr zwischen Offenburg, Freiburg und Müllheim im Markgräflerland soll künftig auf einer neuen Strecke entlang der A5 gebündelt werden. Damit soll auf der bestehenden Bahnstrecke mehr Kapazität für Nah- und Fernverkehr entstehen. Die Bahn erwartet zudem einen stabileren Betrieb. Für die Belastungen durch Bohr- und Rammgeräte im direkten Umfeld bittet die Deutsche Bahn um Verständnis.
Autor:Verkehr im Südwesten: Auto, Bahn & Baustellen aus Mannheim |