Online Trading Betrug: Betrugsmasche auf Trade Scam Plattformen

Online Trading Betrug: Betrüger versprechen oft satte Renditen. Die Kurse stehen unglaubwürdig gut.  | Foto: KI-generiert/Julia Glöckner
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Online Trading Betrug. Die Online-Betrüger treten bei Trade Scam häufig professionell und vertrauenserweckend auf. Sie versprechen hohe Renditen und locken damit auf vermeintliche Trading-Apps, die leicht zu bedienen sind. Zahlen und Kursentwicklungen sind fingiert. Die falschen Trader tauchen mit dem einbehaltenen Geld am Ende einfach ab. 

Per App oder vom Rechner aus sein Geld verdienen, bequem von zu Hause aus, und mit Spekulationen von Aktien oder Wertpapieren, das wird unter Deutschen immer beliebter. Aber Vorsicht, es gibt immer mehr schwarze Schafe, die Online Trading Betrug begehen. Der Kontakt in betrügerischer Absicht erfolgt oft über Massendienste wie WhatsApp. Die Betrüger bieten Strategien und Softwarelösungen für das schnellvermehrte Geld. Ihre Dienstleistung verkaufen sie oft überzeugend an die Opfer, damit sie ein Investment mit angeblich hohen Gewinnen abschließen.

Über Trade Scam, wie man Online Trading Betrug auch nennt, haben laut Bundesamt für Verfassungsschutz 2025 Menschen in Deutschland zwischen 267 und 300 Milliarden Euro verloren. 

Online Trading Betrug: Die Plattformen sind aufwendig programmiert und auf den ersten Blick nicht von seriöseren Anbietern zu unterscheiden.  | Foto: KI-generiert/Julia Glöckner
  • Online Trading Betrug: Die Plattformen sind aufwendig programmiert und auf den ersten Blick nicht von seriöseren Anbietern zu unterscheiden.
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Online Trading Betrug: So erkennen Sie Trade Scam

  • Die Angebote sind oft zu schön, um wahr zu sein
  • Grundsätzlich sollten Sie bei Investitionen in Kryptowährungen wie Bitcoins misstrauisch werden
  • Banken und Sparkassen sowie andere seriöse Anbieter bieten kein Online-Trading an. Greifen Sie auf seriöse Angebote zurück. Fragen Sie etwa nach unabhängigen Beratern über die Verbraucherzentralen
  • Informieren Sie sich über die Trading-Plattform: Nutzen Sie die Datenbank BaFin
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis, wie Zahlungsdaten zum Online-Banking oder zum Depot
  • Überweisen Sie kein Geld
  • Trade Scam ist nicht immer sofort erkennbar

Die Anlageplattformen sind häufig aufwendig programmiert. Die Angebote wirken auf den ersten Blick meist seriös. Und die Täter beraten intensiv am Telefon. Häufig agieren sie aus Call-Centern heraus. Es findet jedoch kein Wertpapier- oder Aktienhandel statt. Vor der Auszahlung verlangen die Täter Steuern und Gebühren fürs Trading.

Meist akzeptieren die Kriminellen erstmal geringe Summen, um seriös in Erscheinung zu treten. Nach guten Gewinnen auf den Plattformen raten sie zu immer höheren Summen als Investment in Instrumente und Kryptowährung.

In keinem bekannten Fall von Trade Scam kam es bislang zu Ausschüttungen. Es findet gar kein Handel statt. Kursentwicklungen, Transaktionen und Gewinne werden fingiert und den Anlegern ausgewiesen.

Häufiger war es der Fall, dass die Trader vorab die Opfer in sozialen Netzwerken anschrieben, Werbung schalteten, Interesse wecken wollten und Vertrauen aufbauten. Sie lockten auf die betrügerischen Plattformen. Die Verbraucherzentrale warnt in diesem Zusammenhang vor Trade Scam

Online Trading Betrug: Die Betrüger verschwinden mit dem angelegten Geld oft spurlos. Im Internet hinterlässt man kaum Spuren.  | Foto: KI-generiert/Julia Glöckner
  • Online Trading Betrug: Die Betrüger verschwinden mit dem angelegten Geld oft spurlos. Im Internet hinterlässt man kaum Spuren.
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Trade Scam: Online Trading Betrug tritt häufig zusammen mit Recovery Scam auf

Seit einigen Monaten kursiert die Betrugsmasche Recovery Scam, die immer häufiger auftritt. Dabei gerieten Opfer, die Geld bereits bei Trade Scam verloren hatten, erneut in die Falle von Betrügern. Falsche Mitarbeiter von Finanzaufsichtsbehörden schrieben die Betroffenen an. Sie versprachen, das Geld angeblich zurückholen zu können. Dahinter steckte Recovery Scam, der Betrug nach dem Betrug.

Die Betroffenen überwiesen eine Provision, Steuern oder Gebühren, um die Betrugssumme später wieder zurückzubekommen, und warteten vergebens darauf. jg

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bei Online Trading Betrug locken Scammer mit hohen Renditen auf Wertpapiere, Aktien, Gold. Die Kurse sind fingiert. Die Betrüger tauchen mit dem angelegten Geld ab.
Die Angebote klingen oft zu gut, um wahr zu sein. Für Laien ist es schwer erkennbar. Prüfen Sie die Bewertungen und fragen Sie bei Experten an, etwa der BaFin.
Bleiben Sie misstrauisch beim Handel mit Bitcoins. Greifen Sie auf seriöse Anbieter zurück. Prüfen Sie auf der Liste der BaFin, ob der Anbieter seriös ist.
Ändern Sie E-Mail-Adresse und Bankkonto. Dokumentieren Sie Indizien und erstellen Sie Anzeige. Falls die Betrüger ausfindig gemacht werden, sind die Indizien von Nutzen.
Online Trading Betrug: Betrüger versprechen oft satte Renditen. Die Kurse stehen unglaubwürdig gut.  | Foto: KI-generiert/Julia Glöckner
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Online Trading Betrug: Die Betrüger verschwinden mit dem angelegten Geld oft spurlos. Im Internet hinterlässt man kaum Spuren.  | Foto: KI-generiert/Julia Glöckner
Autor:

Julia Glöckner aus Ludwigshafen

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