Neue Minister in Rheinland Pfalz: Schnieder stellt Kabinett vor
- Der künftige Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) und seine fünf Unions-Minister.
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Rheinland Pfalz. Die neue Landesregierung steht. Ministerpräsident Gordon Schnieder hat gemeinsam mit dem Koalitionspartner SPD zehn Ministerinnen und Minister für das Kabinett benannt. Die Ressorts betreffen zentrale Bereiche wie Finanzen, Bildung, Wirtschaft, Gesundheit und Verkehr.
Vier Frauen und sechs Männer gehören zur neuen Regierung. Mehrere Minister bringen bereits Erfahrung aus früheren Landesregierungen oder aus kommunalen Spitzenämtern mit. Andere wechseln aus der Bundes oder Europapolitik nach Mainz.
Das sind die zehn Minister der neuen Landesregierung
- Marcus Klein (CDU) übernimmt die Staatskanzlei und wird Minister für Bundes und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien. Der Jurist aus der Pfalz gilt als enger Vertrauter von Gordon Schnieder.
- Doris Ahnen (SPD) bleibt Finanzministerin. Zusätzlich verantwortet sie Staatsmodernisierung und Digitalisierung und koordiniert die SPD Ressorts in der Koalition.
- Achim Schwickert (CDU) wird Minister für Inneres, Integration und Verkehr. Der Jurist ist seit 2009 Landrat des Westerwaldkreises und Vorsitzender des Landkreistags Rheinland Pfalz.
- Ute Eiling Hütig (CSU) übernimmt das Bildungsministerium. Die promovierte Althistorikerin sitzt seit 2013 im Bayerischen Landtag und engagierte sich im Bildungs und Bibliotheksbereich.
- Michael Ebling (SPD) wechselt vom Innenministerium ins Wirtschaftsressort. Er war zuvor zehn Jahre Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz.
- Clemens Hoch (SPD) bleibt Minister für Gesundheit und Wissenschaft. Neu hinzu kommt der Bereich Weiterbildung. Ein Schwerpunkt bleibt die Neuordnung der Krankenhauslandschaft.
- Sven Teuber (SPD) übernimmt das neu zugeschnittene Ministerium für Kommunen, Kultur, Bauen und Wohnen. Der ehemalige Lehrer aus Trier ist mit 43 Jahren der jüngste Minister.
- Christine Schneider (CDU) wird Ministerin für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten. Die Pfälzerin war seit 2019 Abgeordnete im Europäischen Parlament.
- Sabine Bätzing Lichtenthäler (SPD) übernimmt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Jugend und Familie und wird stellvertretende Ministerpräsidentin.
- Helmut Martin (CDU) wird Justizminister und ist zusätzlich für Verbraucherschutz zuständig. Der Jurist aus Bad Kreuznach sitzt seit 2018 im Landtag.
Mit der Aufstellung des Kabinetts beginnt für die neue Regierung die Arbeit an zentralen Themen wie Wirtschaftsentwicklung, Bildungsfragen, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur im Land. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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