Erste Mosaike im Museum Leiza Mainz montiert
- Einen Eröffnungstermin für die neue Dauerausstellung im Archälolgie-Museum gibt es noch nicht. (Archivbild)
- Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
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Mainz. Im künftigen Museum des Leibniz Zentrums für Archäologie hängen die ersten großen Stücke der neuen Dauerausstellung. In Mainz wurden zwei monumentale Mosaike an den Wänden installiert. Sie gehören zu den zentralen Blickfängen der geplanten Präsentation zum Thema „Zusammen leben“.
Die Kunstwerke sind Repliken berühmter Mosaike aus dem italienischen Ravenna. Jedes Werk misst etwa vier mal drei Meter und wiegt rund eine Tonne. Ein Mosaik zeigt den byzantinischen Kaiser Justinian mit seinem Gefolge aus dem 6. Jahrhundert. Das zweite zeigt Kaiserin Theodora mit einem prunkvollen Messkelch. Das Motiv zählt zu den bekanntesten Darstellungen der byzantinischen Kunst.
Die großformatigen Bilder bestehen jeweils aus sechs Trägerplatten. Diese Teile wurden beim Einbau in einen stabilen Stahlrahmen eingesetzt. Der Rahmen ist fest in die Museumswand einbetoniert.
4.000 Mosaiksteine neu eingesetzt
Die Repliken entstanden bereits 1967 in Ravenna. Seit den 1960er Jahren gehören sie zum Bestand des heutigen Leiza beziehungsweise seines Vorgängers Römisch Germanisches Zentralmuseum.
Für den Umzug in das neue Museumsgebäude mussten Restauratoren einzelne Teile überarbeiten. Von den mehreren Hunderttausend Mosaiksteinen wurden rund 4.000 herausgenommen und neu eingesetzt.
Ravenna im Nordosten Italiens war einst ein bedeutendes Zentrum des Byzantinischen Reiches. Die Stadt ist bis heute für ihre frühchristlichen und byzantinischen Mosaiken bekannt.
Wann die neue Dauerausstellung im hochmodernen Museum eröffnet wird, steht noch nicht fest. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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