Badesaison in Rheinland-Pfalz: 1500 Rettungsschwimmer im Einsatz
- An mehr als 100 Badestellen sind die Rettungsschwimmer der DLRG im Land präsent. (Symbolbild)
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Rheinland-Pfalz. Mit steigenden Temperaturen beginnt die Zeit für Ausflüge an Seen und Flüsse. Rund 1500 Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens Rettungs Gesellschaft sichern in Rheinland Pfalz Badestellen und behalten den Badebetrieb im Blick.
Die ehrenamtlichen Kräfte waren im vergangenen Jahr an mehr als 100 Orten im Einsatz. Nach Angaben der DLRG überwachen sie 88 Schwimmbäder sowie 41 sogenannte Freigewässer. Dazu zählen Badeseen und andere ausgewiesene Badestellen.
Die meisten Badeunfälle passieren in Flüssen und Seen
Trotz Aufsicht kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Nach früheren Angaben der DLRG ertrinken die meisten Menschen in Flüssen und Seen. Besonders häufig sind Männer betroffen.
Im Jahr 2025 starben in rheinland pfälzischen Gewässern 15 Menschen durch Ertrinken. Das entspricht der gleichen Zahl wie im Jahr zuvor.
- 10 Todesfälle ereigneten sich in Flüssen
- 5 Menschen ertranken in Seen
DLRG beobachtet auch gefährliche Flussabschnitte
Rettungsschwimmer sind vorsorglich auch an Gewässern präsent, an denen es keine offiziellen Badestellen gibt. Dazu zählen vor allem große Fließgewässer wie der Rhein. Von dort rät die DLRG grundsätzlich vom Baden ab.
Zwischen Schwimmbädern und der Organisation bestehen zudem verschiedene Kooperationen. In manchen Bädern übernehmen DLRG Mitglieder Wachdienste. Häufig sind es Anlagen, in denen die Rettungsschwimmer auch trainieren. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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