Waldbrand in Hürtgenwald: Bergische Kräfte drängen Feuer zurück
- Beim Waldbrand in Hürtgenwald haben 121 Einsatzkräfte aus Wuppertal, Solingen und Remscheid die Flammen zurückgedrängt. Neue Brandschneisen und große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung erleichtern den Feuerwehren den Einsatz in der Eifel.
- Foto: Feuerwehr Solingen
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Hürtgenwald. Am Samstag, 15. August, haben Einsatzkräfte aus Wuppertal, Solingen und Remscheid im Katastrophengebiet in der Eifel einen wichtigen Etappenerfolg erzielt: Beim bislang größten Waldbrand in Nordrhein-Westfalen drängten sie die Flammen gezielt zurück. Wie die Feuerwehr Solingen berichtet, wurde die geplante Einsatzdauer für die 121 Helfer auf Bitte der Gesamteinsatzleitung von 12 auf 24 Stunden verdoppelt.
Neben logistischem Nachschub aus der Heimat erhielten die Kräfte vor Ort viel Unterstützung aus der Bevölkerung. Menschen aus der Region versorgten die Feuerwehrleute im Bereitstellungsraum unaufgefordert mit Lebensmitteln, Snacks und Erfrischungen. Die Feuerwehrführung sprach von einer herausragenden Gastfreundschaft und bedankte sich ausdrücklich für die Solidarität, die den erschöpften Helfern bei Hitze und schwerer Arbeit zusätzliche Kraft gebe.
Taktisch brachte das Zurückdrängen der Brandfronten einen weiteren Fortschritt. In enger Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW wurden mit schwerem Gerät zusätzliche Brandschneisen in das dichte Unterholz geschlagen. Über diese neuen Zugangswege kann der Löschangriff nun gezielter in den betroffenen Einsatzabschnitt vorgetragen werden. Weil die Einsatzzeit unerwartet verlängert wurde, organisierten die Heimatfeuerwehren außerdem kurzfristig Feldbetten und weitere Versorgungsgüter für die Nacht. Die bergischen Brandschützer zeigen sich laut Feuerwehr Solingen optimistisch, ihren Abschnitt am Sonntagmorgen stabilisiert an die Gesamteinsatzleitung übergeben zu können.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |