Tötungsdelikt nahe Müsch: Frau tot im Auto entdeckt

Der 43-Jährige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. (Symbolbild) | Foto: David Inderlied/dpa
  • Der 43-Jährige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. (Symbolbild)
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Müsch. Nach dem Fund einer getöteten 29 Jahre alten Frau in einem Auto bei Müsch im Landkreis Ahrweiler sitzt ihr früherer Lebensgefährte unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Koblenz wies die Frau Stich und Schnittverletzungen auf. Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus.

Tatverdächtig ist ein 43 Jahre alter Mann aus Tunesien, der zuletzt in Nordrhein Westfalen lebte. Er ist der ehemalige Lebensgefährte der Frau. Beide haben zwei gemeinsame Kinder im Alter von vier und sieben Jahren. Die Kinder werden derzeit von engen Angehörigen betreut.

Die 29-Jährige war am Donnerstag, 28. Mai, als vermisst gemeldet worden. Einen Tag später erschien der 43-Jährige unter einem Vorwand auf einer Polizeiwache in Nordrhein Westfalen. Weil er bereits im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Frau verdächtigt wurde und Blutspuren an den Händen hatte, nahmen Beamte ihn fest.

Eine Untersuchung ergab laut Staatsanwaltschaft, dass das Blut an seinen Händen von der getöteten Frau stammt.

Ermittlungen zum Tatablauf dauern an

Das Paar lebte nach Angaben der Ermittler getrennt. Gegen den 43-Jährigen war in der Vergangenheit bereits ein Kontaktverbot nach dem Gewaltschutzgesetz ausgesprochen worden.

Zur genauen Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet. Die Ermittlungen zum Ablauf der Tat dauern an. Auch ob die Voraussetzungen für eine Anklage wegen Mordes vorliegen, ist noch Gegenstand der Untersuchungen. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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