Tod eines Touristen am Gardasee: Ermittlungen auch in Baden-Württemberg
- Die Rechtsmedizin in Deutschland führte eine Leichenschau durch. (Symbolbild)
- Foto: Patrick Seeger/dpa
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Gardasee. Nach dem Tod eines 35 Jahre alten Touristen aus Baden-Württemberg laufen Ermittlungen in Italien und Deutschland. Der Mann starb nach einem Restaurantbesuch am Gardasee. Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mosbach wurde der Leichnam inzwischen erneut in Deutschland obduziert. Zuvor hatte bereits eine Untersuchung in Italien stattgefunden. Die Ergebnisse aus Italien liegen den deutschen Ermittlern bisher jedoch nicht vor.
Italienischen Medien zufolge klagte der Mann über starke Beschwerden, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte. Auch sein Vater hatte Ende April Fisch gegessen und ähnliche Symptome entwickelt. Er überlebte jedoch.
Die Staatsanwaltschaft Verona ermittelt nach Berichten der Online Zeitung „Qui brescia“ wegen fahrlässiger Tötung. Um die Ergebnisse der ersten Obduktion zu erhalten, stellte die Staatsanwaltschaft Mosbach ein Rechtshilfeersuchen an die italienischen Behörden.
Ermittlungen in zwei Ländern
Die Angehörigen wurden bereits zu den Umständen des Todes befragt. Die Behörden versuchen nun, die Abläufe rund um den Restaurantbesuch und mögliche gesundheitliche Ursachen zu klären.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen derzeit unter anderem folgende Punkte:
- die genaue medizinische Todesursache
- mögliche Zusammenhänge mit dem verzehrten Fisch
- die Ergebnisse der Obduktionen in Italien und Deutschland
Bis die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen, bleibt offen, was genau zum Tod des 35 Jährigen geführt hat. Die Ermittlungen in beiden Ländern dauern an. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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