Stromausfall nach Brand in Reutlingen: Spürhund sucht Spuren
- Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
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Reutlingen. Nach einem Brand in einem Umspannwerk waren in Reutlingen und umliegenden Gemeinden mehrere Stunden lang tausende Haushalte ohne Strom. Ermittler suchen nun nach möglichen Spuren einer Brandstiftung.
In der Nacht zum Montag, 8. Juni, hatte es im Umspannwerk Reutlingen West gebrannt. Der Strom fiel daraufhin in Teilen der Stadt aus. Nach Angaben des Netzbetreibers waren zeitweise rund 7.600 Haushalte betroffen. Das entspricht etwa 30.000 Menschen.
Auch Stunden nach dem Feuer waren noch nicht alle Anschlüsse wieder am Netz.
Polizeihund hilft bei Spurensuche
Die Polizei setzte am Brandort einen Brandmittelspürhund ein. Das Tier kann erschnüffeln, ob Brandbeschleuniger verwendet wurden, erklärte ein Sprecher der Polizei. Solche Hunde unterstützen Ermittler bei der Suche nach möglichen Hinweisen auf eine vorsätzliche Tat.
Neben dem Hund kommen auch technische Geräte zum Einsatz, mit denen Rückstände von Brandbeschleunigern festgestellt werden können.
Der Netzbetreiber hatte zuvor erklärt, es gebe Hinweise auf mögliche Brandstiftung im Umspannwerk. Die Ermittlungen dauern an. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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