Schockanrufe im Raum Trier: Betrüger machen sechsstellig Beute
- Die Opfer reagieren bei «Schockanrufen» emotional und gehen auf die Forderungen der Kriminellen ein. (Symbolbild)
- Foto: Roland Weihrauch/dpa
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Trier/Bitburg-Prüm. Telefonbetrüger haben in der Region Wertgegenstände und Bargeld erbeutet. Eine Seniorin im Kreis Bitburg-Prüm übergab nach Angaben der Polizei Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich.
Die Anrufer behaupteten, die Tochter der Frau liege im Krankenhaus und benötige dringend ein seltenes Medikament. Das Krankenhaus verlange einen Nachweis, dass die Behandlung bezahlt werden könne. Weil die Tochter der Seniorin kurz zuvor tatsächlich im Krankenhaus gewesen war, glaubte die Frau den Betrügern.
Zweiter Fall in Trier binnen kurzer Zeit
Bereits am Mittwoch, 14. Oktober, hatte eine Seniorin in Trier zweimal Geld an Telefonbetrüger übergeben. Die Täter gaben sich am Telefon als ihre Enkelin aus und behaupteten, bei einem Unfall sei ein kleines Mädchen verletzt worden. Sie erbeuteten laut Polizei eine fünfstellige Bargeldsumme.
Polizei prüft Zusammenhang
Ob die Fälle zusammenhängen, ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Trier offen. Schockanrufe träten häufig in Wellen auf. Dann gingen innerhalb weniger Stunden viele Anrufe in einem bestimmten Gebiet ein. Wie groß eine mögliche aktuelle Welle zwischen Trier und der Eifel ist, lasse sich laut Polizei nicht sagen, weil ihr meist nur die Fälle bekannt werden, die angezeigt werden. Ob beide Taten zusammenhängen, prüfen die Ermittler. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |