Schockanruf in Eberbach: Seniorin übergibt Gold
- Eine Seniorin ist nach Polizeiangaben am Telefon getäuscht worden. (Symbolbild)
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Eberbach. Schockanrufe können Ersparnisse direkt gefährden: In Eberbach hat eine über 80 Jahre alte Frau einem Betrüger nach Angaben der Polizei Anlagegold übergeben.
Anrufer gab sich als Polizist aus
Der Mann habe der Seniorin erzählt, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Ohne eine hohe Kaution müsse die Tochter ins Gefängnis, behauptete der Anrufer laut Polizei. Die Frau erkannte die Masche zunächst nicht.
Am 26. August übergab sie einem bislang unbekannten Abholer das Gold, das sie zu Hause aufbewahrt hatte. Erst später bemerkte sie den Betrug. Wie viel Gold übergeben wurde, wollte ein Polizeisprecher nicht mitteilen.
Woran Angehörige die Masche erkennen
Typisch für Schockanrufe ist ein hoher Druck am Telefon. Betrüger geben sich häufig als Polizei, Staatsanwaltschaft oder Klinikpersonal aus und fordern Geld oder Wertgegenstände wegen einer angeblichen Notsituation.
- Echte Polizisten fordern am Telefon keine Kautionen oder Wertsachen.
- Bei angeblichen Notfällen hilft ein Rückruf unter einer bekannten Nummer.
- Wertsachen sollten nicht an unbekannte Abholer übergeben werden.
Der Fall aus Eberbach zeigt, wie gezielt Betrüger ältere Menschen unter Druck setzen. Die Polizei ermittelt zu dem unbekannten Abholer. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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