Großschlag gegen Drogenhandel im Rheinland: Zwei Verdächtige in U-Haft
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Mönchengladbach. Am Dienstag, 17. März, hat die Polizei Mönchengladbach einen massiven Schlag gegen den organisierten Drogenhandel im Rheinland geführt. Im Rahmen einer Ermittlungskommission nahmen die Beamten einen 40-jährigen Mann und eine 61-jährige Frau fest. Beide stehen unter Verdacht, in nicht geringer Menge mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.
Nach intensiven Ermittlungen und Observationsmaßnahmen griffen die Einsatzkräfte am Dienstagabend zu. Den 40-Jährigen nahmen sie zunächst in Meerbusch vorläufig fest. Im Anschluss durchsuchte die Polizei insgesamt sieben Objekte in Mönchengladbach, Neuss, Düsseldorf und Krefeld.
Bei den Durchsuchungen machten die Ermittler einen außergewöhnlich umfangreichen Fund. Sichergestellt wurden mindestens 50 Kilogramm verschiedenster Drogen. Darunter befanden sich unter anderem Kokain, Amphetamin, MDMA, Ecstasy-Tabletten, Marihuana, Haschisch, LSD, Ketamin, Heroin sowie Psilocybinpilze. Zudem stellten die Beamten mehrere tausend verschreibungspflichtige Tabletten sicher.
Neben den Betäubungsmitteln beschlagnahmte die Polizei Bargeld, zwei scharfe Schusswaffen samt Munition, zahlreiche Mobiltelefone sowie ein Auto. Unterstützt wurde der Großeinsatz von Kräften aus Neuss, Duisburg, Düsseldorf und Krefeld.
Am Mittwoch führten die Ermittler beide Tatverdächtigen einem Haftrichter vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ordnete dieser Untersuchungshaft an. Die Polizei Mönchengladbach ermittelt weiter zu möglichen Hintermännern und weiteren Beteiligten.
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Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |