Cyberangriff in Rheinland-Pfalz: Bildungs-Webseiten offline
- Webseiten der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz sind nach einem mutmaßlichen Cyberangriff offline. (Symbolbild)
- Foto: Philip Dulian/dpa
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Rheinland-Pfalz. Mehrere Informationsseiten zur politischen Bildung sind derzeit nicht erreichbar. Nach einem mutmaßlichen Cyberangriff in Rheinland-Pfalz wurden die Webseiten der Landeszentrale für politische Bildung sowie der KZ-Gedenkstätten Hinzert und Osthofen und des Dokumentationszentrums Osthofen abgeschaltet.
Nach Angaben der Landeszentrale reagierten die Verantwortlichen sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls. Gemeinsam mit dem zuständigen IT-Dienstleister wurden Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Die betroffenen Systeme wurden vorsorglich isoliert.
Landeskriminalamt ermittelt
Das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt hat Ermittlungen aufgenommen. Ziel ist es, den Ursprung des mutmaßlichen Cyberangriffs zu klären und mögliche Täter zu identifizieren.
Noch ist unklar, ob bei dem Angriff Daten abgeflossen oder verändert wurden. Die Landeszentrale prüft derzeit, ob Informationen kompromittiert sein könnten. Dazu steht die Behörde nach eigenen Angaben im engen Austausch mit dem Landesdatenschutz.
Die Verantwortlichen arbeiten gemeinsam mit IT-Experten und der Polizei daran, den Vorfall vollständig aufzuklären und mögliche Folgen zu begrenzen. Gleichzeitig sollen die Sicherheitsmaßnahmen der Systeme weiter verstärkt werden. Wann die Internetseiten wieder erreichbar sind, war zunächst offen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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