Betrugsversuch in Lüdinghausen: Falscher BKA-Beamter flüchtet
- Ein falscher BKA-Beamter verschaffte sich in Lüdinghausen Zutritt zu einem Wohnhaus und wollte Bargeld erbeuten. Nachdem die Ehefrau des Bewohners mit der Polizei drohte, flüchtete der Betrüger ohne Beute.
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Lüdinghausen. Am Mittwoch, 7. Oktober, erschien gegen 15.30 Uhr ein unbekannter Mann am Margeritenring bei einem Lüdinghauser und gab sich mit einem gefälschten Ausweis als BKA-Beamter aus.
Dem Besuch waren mehrere Telefonate mit einem falschen Polizeibeamten vorausgegangen. Der Unbekannte verschaffte sich Zutritt zum Wohnhaus und kontrollierte es gemeinsam mit dem Bewohner auf angebliche Einbruchspuren. Anschließend versuchte er unter einem Vorwand, Bargeld aus dem Haus an sich zu nehmen. Als die hinzugekommene Ehefrau Verdacht schöpfte und mit der Polizei drohte, flüchtete der Mann ohne Beute, wie die Polizei Coesfeld berichtet.
Der Tatverdächtige soll etwa 28 Jahre alt und rund 1,80 Meter groß sein. Er hatte ein osteuropäisches Erscheinungsbild, schwarze Haare, sprach akzentfreies Deutsch und trug eine blaue Jeans sowie einen sportlichen Blouson. Handschuhe trug er nicht. Die Polizei sucht Zeugen, die rund um den Margeritenring verdächtige Personen beobachtet haben oder Hinweise zum Täter geben können. Hinweise nimmt die Polizei Lüdinghausen telefonisch unter 02591-793711 entgegen.
Kreisweit versuchten Betrüger am Mittwoch zudem mit unterschiedlichen Maschen, an Geld zu gelangen. Die Polizei rät, bei Aufforderungen am Telefon, im Internet oder über Messenger grundsätzlich misstrauisch zu sein, keine persönlichen Daten, Bankdaten oder zugesandte Codes weiterzugeben und Kontakte über bereits bekannte Rufnummern zu überprüfen. Bei Geldforderungen über WhatsApp oder andere Messenger sollten Betroffene besonders vorsichtig sein und die Privatsphäre-Einstellungen der genutzten Dienste regelmäßig kontrollieren.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |