Mehr Aroma aus Lorbeer: Blätter kurz trocken anrösten
- Kurz in einer trockenen Pfanne angeröstet, entwickeln getrocknete Lorbeerblätter ein noch intensiveres Aroma.
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Lorbeerblätter anrösten. Getrockneter Lorbeer entfaltet mehr Aroma, wenn die Blätter kurz ohne Öl in einer trockenen Pfanne geröstet werden. Das Bundeszentrum für Ernährung, kurz BZfE, rät zu diesem einfachen Schritt vor allem für Gerichte, die lange köcheln oder ziehen.
Lorbeer gibt seine blumige, herbe und leicht kampferartige Würze nur langsam ab. Daher passt er besonders zu Schmorgerichten. Schon zwei bis drei Blätter reichen für vier bis sechs Portionen, damit der Geschmack anderer Zutaten nicht überdeckt wird.
Lorbeer passt zu vielen herzhaften Gerichten
Die Blätter können unter anderem diese Speisen würzen:
- Hülsenfrüchte und Pilzgerichte
- Kartoffelsuppen, Kohlgerichte und Gemüseeintöpfe
- Wildgulasch und Braten
- Kochwasser für Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Klöße
Ganze Lorbeerblätter lassen sich vor dem Servieren leicht entfernen. Das ist sinnvoll, weil sie zwar Geschmack abgeben, aber nicht mitgegessen werden müssen.
Grüne Blätter gelten als Qualitätsmerkmal
Guter getrockneter Lorbeer ist stiellos, unversehrt und grün bis olivfarben. Braune Blätter weisen laut BZfE auf eine geringere Qualität hin. Dunkel, trocken und luftdicht gelagert, bleibt das Aroma der getrockneten Blätter bis zu zwei Jahre erhalten.
Frischer Lorbeer schmeckt etwas bitterer und hat eine erfrischende Eukalyptusnote. Weil frische Blätter kräftiger würzen als getrocknete, kommen sie erst kurz vor Ende der Garzeit ins Gericht. Kurz angerösteter und sparsam dosierter getrockneter Lorbeer sorgt so für eine ausgewogene Würze. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |