Filmfest Dresden: "Blob und der Wolf" gewinnt Publikumspreis
- „Blob und der Wolf“
- Foto: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, Foto: Elena Pagel
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Blob und der Wolf. Ein schlafender Moment im Job, und plötzlich gerät alles außer Kontrolle: Genau mit dieser Idee hat „Blob und der Wolf“ das Publikum beim Filmfest Dresden überzeugt.
Der Kurzfilm von Georg Kästle und Valentin Bolte gewann beim 38. Filmfest Dresden den vom MDR mit 4.000 Euro dotierten Publikumspreis im Nationalen Wettbewerb. Den „Goldenen Reiter“ überreichten am 18. April Dr. Astrid Plenk, MDR-Landesfunkhausdirektorin Thüringen, und Andreas Fritsch, MDR-Landesfunkhausdirektor Sachsen, an das Regieduo und ihr Team.
Worum es im Kurzfilm geht
Im Zentrum steht Blob, die während ihrer Schicht als Gefängniswärterin einschläft. Das löst Chaos aus und ermöglicht es dem bösen Wolf, aus dem „Gefängnis der Schuld“ zu fliehen. Von Schuldgefühlen geplagt, startet Blob eine surreale Mission: Sie will den Flüchtigen aufspüren und zurückbringen. Produziert hat den Kurzfilm die König Ahrens Filmproduktion.
Blob und der Wolf: Zwei Stimmen, die den Abend geprägt haben
Bei der Preisvergabe hob Dr. Astrid Plenk die besondere Rolle kurzer Filme hervor: „Der Kurzfilm ist ein Labor der Ideen, er trifft den Zeitgeist und gibt Raum für neue Perspektiven. Das Filmfest Dresden hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wie groß die Vielfalt an künstlerischen Impulsen und die Inspirationsfähigkeit der kurzen Form sein können“, so Plenk.
Auch Andreas Fritsch betonte, warum gerade ein Publikumspreis viel aussagt: „der MDR-Publikumspreis ist für uns etwas ganz Besonderes, weil er zeigt, welche Geschichten die Menschen wirklich berühren. Die Filmemacherinnen und Filmemacher, die heute auf dieser Bühne stehen, haben mit ihren kurzen, präzisen Werken große Wirkung entfaltet.“ [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |