0711 - HipHop made in Stuttgart: Die Doku über Aufstieg und Betrug

0711 - HipHop made in Stuttgart: Die Doku schaut auf die Anfänge der Szene und die Rückkehr zum „30 Jahre 0711 Family Jam“. | Foto: SWR - Südwestrundfunk
  • 0711 - HipHop made in Stuttgart: Die Doku schaut auf die Anfänge der Szene und die Rückkehr zum „30 Jahre 0711 Family Jam“.
  • Foto: SWR - Südwestrundfunk
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

0711 - HipHop made in Stuttgart. Stuttgart war in den 1990ern einer der wichtigsten Orte für deutschen HipHop. Eine neue Doku erzählt die Geschichte der Szene, von Jugendhäusern über die Kolchose bis zum 0711-Büro. Seit dem 10. Juni läuft „0711 - HipHop made in Stuttgart“ in der ARD Mediathek, im SWR folgt die TV-Ausstrahlung am 4. Juli um 0.05 Uhr. Mit dabei sind unter anderem Schowi von den Massiven Tönen, Max Herre von Freundeskreis und Michi Beck von den Fantastischen Vier.

Wie Stuttgart zur „Mutterstadt“ wurde

Die Doku zeichnet nach, wie sich Stuttgart rund um die Jugendhäuser Mitte und West zum Zentrum einer Szene entwickelte. Aus der Künstlergemeinschaft Kolchose kamen Acts wie Massive Töne, Afrob, Max Herre und Freundeskreis, getragen von einer Clubszene und dem „Benztown-Stil“.

1996 gründeten Schowi, bürgerlich Jean-Christoph Ritter, und Strachi, bürgerlich Johannes Strachwitz, das 0711-Büro und bauten Strukturen auf, die den Sound aus Stuttgart bundesweit sichtbar machten. Dazu gehörten unter anderem das Label Kopfnicker Records, eine Booking-Agentur und Großevents wie das „MTV HipHop Open“.

0711 - HipHop made in Stuttgart: Der Betrugsfall als Wendepunkt

Nach einem Höhepunkt 1999, als vier Stuttgarter Acts zeitgleich die deutschen Album-Charts dominierten, geriet das 0711-Imperium ins Wanken. Schowi und Strachi wurden von ihrem Buchhalter um über 400.000 Euro betrogen, ein Einschnitt, der finanzielles Fundament und Vertrauen traf. In der Doku sprechen beide erstmals offen über diese Zeit und den Weg danach, inklusive der Neuerfindung als Agentur und Holding. Damit bleibt es nicht bei Nostalgie, sondern geht auch um die Brüche hinter dem Erfolg.

Rückkehr zum „30 Jahre 0711 Family Jam“

Ein wichtiger Teil der Doku ist das „30 Jahre 0711 Family Jam“ im Mai auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Dort kamen Weggefährten wie Toni L, Torch, Cora E., Dendemann und Die Beginner zusammen, außerdem blickt der Film mit Namen wie Jan Delay, Clueso, Samy Deluxe, Das Bo und Curse zurück.

Das Konzert gibt es auch in voller Länge in der ARD Mediathek und in ARD Sounds. In ARD Sounds läuft außerdem der Podcast „Mutterstadt 0711 - HipHop Hauptstadt Stuttgart!?!“. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

47 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.