Jahresthema: „Entdecken, was uns verbindet“ – Kaiserslautern mit neun Orten dabei
Am 9. September ist Tag des offenen Denkmals

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Auch in diesem Jahr nimmt die Stadt Kaiserslautern wieder mit vielen ihrer Museen und historischen Denkmäler am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ teil. Termin ist der 9. September, das Schwerpunktthema zum 25-jährigen Jubiläum der Aktion lautet „Entdecken, was uns verbindet“. Was an den verschiedenen Örtlichkeiten geboten wird, ist der untenstehenden Liste zu entnehmen.
Weitere Informationen finden Interessierte auf der offiziellen Internetseite tag-des-offenen-denkmals.de.

- Kath. Pfarrkirche Hl. Martin
ehem. Minoriten-Klosterkirche, St.-Martins-Platz 5
Um 1295 errichtete zweischiffige gotische Hallenkirche mit Stuckdecken des frühen 18. Jh. Einstige Klosterkirche der Franziskaner. Ausstattung u. a. Taufstein von 1516, Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes und Kreuzwegstationen des 19. Jh.
14.30–17.30 Uhr
Führungen ab 15.00 Uhr nach Bedarf

- Prot. Stiftskirche
Marktstraße 13
Einer der bedeutendsten gotischen Sakralbauten der Pfalz, um 1250/60 begonnen. Frühgotischer Chor mit Achteckturm gegen 1291 vollendet, die dreischiffige hochgotische Halle in der ersten Hälfte des 14. Jh. errichtet, die achteckigen Westtürme um 1500 fertig gestellt. Mutterkirche der pfälzischen Kirchenunion 1818.
13.00–17.00 Uhr
Führung 14.00 Uhr

- Kath. Pfarrkirche St. Rochus
Hohenecken, Rochusweg 3
1896/97 nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker ganz in Sandstein ausgeführte dreischiffige Hallenkirche im Stil der Spätgotik. Die neugotische Innenausstattung fast vollständig erhalten, z. B. drei Schnitzaltäre mit Heiligenfiguren, Kanzel, Kommunionbank, Beichtstuhl und Einrichtung der Sakristei.
14.00–17.00 Uhr
Führung nach Bedarf

- Prot. Kirche Erlenbach
Im Nauwald 9
Erbaut im Jahr 1900 nach Plänen von Franz Schöberl, Speyer. 1959 Restaurierung Treppenaufgang, 1964 umfangreiche Renovierung. Flach geschlossener Chor im Stil der Neugotik, der an der Westfassade errichtete Turm mit hohem Spitzhelm ist mit schlanken Ecktürmen bekrönt. Langhaus mit Satteldach, Spitzbogenfenster in Dreiergruppen.
Die „Walcker-Orgel“ aus dem Jahr 1900 wurde zwischen 2012 und 2013 durch Initiative des eigens dafür gegründeten „Orgelbauverein Kaiserslautern-Erlenbach e.V.“ komplett renoviert.
13.00–18.00 Uhr
16.00 Uhr Orgelführung
18.00 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Imbiss und Umtrunk

- Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde
Benzinoring 6
1899/1900 erbauter zweigeschossiger Klinkerbau mit Sandsteingliederung im Stil der Neurenaissance. Säulenflankiertes Portal mit geschnitzter Haustür, an der Südseite zweigeschossiger Vorbau auf Pfeilerarkaden mit Bildhauerschmuck.
Nach dem 1. Weltkrieg Zwangsnutzung durch die französische Besatzungsmacht, seit 1982 Sitz des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 2017/18 Sanierung des Daches, Dachgeschosses und Außenfassade.
11.00–15.00 Uhr
Führungen: 11.00, 12.00, 13.00 und 14.00 Uhr
Halbstündige Beiträge zur Geschichte des Hauses mit zeitgenössisch gekleideten Personen

- Hauptfriedhof mit Pavillon
Mannheimer Straße
Ab 1874 im Osten der Stadt in mehreren Erweiterungen nach Plänen von Eugen Bindewald und Hermann Hussong angelegter Friedhof mit zahlreichen qualitätsvollen Grabdenkmälern des späten 19. und frühen 20. Jh.
Pavillon 1912 im Zusammenhang mit der Anlage des Waldfriedhofs nach Entwürfen von Hermann Hussong auf einer Hochterrasse erbaut. Oktogonaler Zentralbau mit verschiefertem Glockendach mit Dachreiter; im Innenraum teilweise wiederhergestellte zeitgenössische Ausmalung.
14.00 Uhr Führung über den Friedhof und zum Pavillon (Dauer ca. 2 Std.)
Treffpunkt: Eingang an der Donnersbergstraße 76 (Leichenhalle); Kopfbedeckung für Begehung jüdischer Friedhof erforderlich und festes Schuhwerk.

- Alte Friedhofskapelle (Friedenskapelle)
Friedenstraße 42
1832-35 nach Entwürfen von Ferdinand Beyschlag unter Mitwirkung von Leo von Klenze und August von Voit erbautes Leichenhaus, später Kriegerehrenhalle. Ehemals am Nordrand des alten Friedhofs gelegener eingeschossiger Sandsteinquaderbau in klassizistischen Formen unter Walmdach. Monumentaler Baukörper mit architravierten Fenstern und beidseitigem Säulenportikus in der Art eines dorischen Tempels. Das Innere 1937 umgestaltet. Seltenes Baudokument für den klassizistischen Stil im zweiten Viertel des 19. Jh. und eines der ersten Leichenhäuser Bayerns.
11–17.00 Uhr
Führungen stündlich
16.00 Uhr Vortrag

- Burg Hohenecken
Ehem. Reichsburg, errichtet zwischen 1150 und 1220, im Bauernkrieg 1525 verwüstet und 1689 endgültig zerstört, umfangreicher Ruinenkomplex mit älterer Oberburg, vorgelagerter Unterburg, von der staufischen Kernanlage die 17 m hohe Schildmauer und der fünfseitige Bergfried, im Südwesten hufeisenförmige Dreiflügelanlage, seit 2008 mehrere Projekte zur Erhaltung und Aufwertung durch den Förderverein.
11.00–17.00 Uhr
Führungen: 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr
Reichhaltiges Programm mit Informationen und Führungen sowie Kinderprogramm
Die Burg ist ganzjährig zugänglich.

- Humbergturm
Großer Humberg
1899/1900 für den Humbergturmverein nach Plänen von Ludwig Ritter von Stempel errichteter Aussichtsturm, der am südlichen Stadtrand auf einer 425 Meter hohen Anhöhe, dem großen Humberg, liegt. Der hölzerne Dachaufbau 1949 nach Kriegsschaden in vereinfachten Formen wieder aufgebaut. Monumentaler Sandsteinquaderbau mit neuromanischen Anklängen. Über hohem, achteckigem Sockel mit vorgelagerter, gewendelter Freitreppe erhebt sich ein schlanker, zylindrischer Schaft, der über vorkragendem Bogenfries mit Brüstungsmauer in einer Aussichtsplattform endet; diese über eine Wendeltreppe im Innern des Turmes erreichbar. Den Abschluss bildet ein achteckiger Aufbau mit Turmhelm. Charakteristischer Bautypus der wilhelminischen Ära.
11.00–15.00 Uhr
Führungen nach Bedarf mit kleiner Ausstellung
ps

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