Hexenverfolgung

Beiträge zum Thema Hexenverfolgung

Ratgeber
Hexenverbrennungen waren auch in der Südpfalz ein großes Spektakel für die Menschen

Hexenprozesse in Rhodt
Im Namen des Teufels

Teuflisch. Nach dem Tod ihres ersten Mannes sei der Teufel zu ihr gekommen und hätte ihr ein gutes Leben versprochen. Zweimal habe sie abgelehnt, doch beim dritten Mal habe sie nachgegeben, hatte die Witwe Kol Appel bei der Befragung angegeben. Beim Hexentanz „uff einem Platz“ bei Sankt Martin wurde im Namen des Teufels gefeiert, getanzt, gegessen und getrunken. 21 andere Frauen, später gar 42 beschuldigte sie, ebenfalls Hexen zu sein. Der Amtmann von Rhodt Wilhelm Ribell hatte 1592 Anklage...

Ratgeber
Der Teufel im Christentum: Raffaels Bild „Erzengel Michael vertreibt Satan“ von 1518 hängt im Louvre

Der Teufel im Christentum
Gegenspieler Gottes

Teuflisch. Der Teufel ist der Gegenspieler Gottes. Welche Rolle der Satan und die Dämonen im Christentum spielen und warum es diesen Diabolos geben muss, erklärt uns der Landauer Dekan Pfarrer Axel Brecht. Welche Rolle spielt der Teufel im Christentum? Axel Brecht: Die Menschen versuchen mit dieser Figur des Teufels, das Dunkle in der Welt zu erklären. Dafür gibt es in allen Religionen einen Diabolos, der alles durcheinanderwirft. Schon im Alten Testament gibt es den Satan, der beispielsweise...

Lokales
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Badische Sicherheitsnadel:
Warum heißt die Hexenkluf Hexenkluf?

Ja, warum heißt die Hexenkluf eigentlich Hexenkluf? Gemeint ist damit die übliche Sicherheitsnadel: eine „zweibeinige", gebogene und an beiden Enden abgerundete Nadel mit Verschlussmechanismus. Klufe ist ein uraltes Wort für Stecknadel, das manchmal noch in Gebrauch ist. Klufen taten ihre Dienste zur Zeit der Hexenverfolgungen und Hexenverbrennungen. Angeblich hatte jede Hexe an ihrem Körper eine unverwundbare Stelle, die nicht schmerzte: ein Teufelsmal. Um diese „Besiegelung des Paktes mit...

Lokales
"Hexensabbat" von Hans Baldung Grien, ca 1510
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Erster "Internationaler Tag gegen Hexenwahn" am 10. August
Verfolgung vermeintlicher "Hexen" ist kein Thema aus Geschichtsbüchern

Speyer/Region. Hexenverfolgungen fanden in Europa überwiegend in der Frühen Neuzeit - von 1450 bis 1750 - statt. Es wird geschätzt, dass insgesamt in Europa im Zuge der Hexenverfolgung rund drei Millionen Menschen der Prozess gemacht wurde, wobei rund 40.000 bis 60.000 Betroffene hingerichtet wurden. Den Höhepunkt der Verfolgungswelle erlebte Europa zwischen 1550 und 1650. Der "Hexenhammer (lateinisch Malleus maleficarum)", 1486 von dem Theologen und Dominikaner Heinrich Kramer (latinisiert...

Ratgeber
Hexenverfolgung gab es auch in der Südpfalz. Das Bild stammt aus dem Film "Die Wanderhure".

Hexenverfolgung in der Südpfalz
Schuldig bis in den Tod

Nußdorf. Wenn eine Ernte verhagelt wurde, ging rasch die Suche nach einem Sündenbock los. Zu Beginn der Neuzeit waren das auch in der Südpfalz gerne Hexen. So wurde 1584 in Nussdorf Barbara Wambsganß der Hexerei beschuldigt. Schließlich war die Pein zu groß! Die Folter des Nußdorfer Folterknechts hatte Barbara Wambsganß wohl noch ertragen, aber unter den Qualen durch die Marterinstrumente des berüchtigten Scharfrichters Nicolaus Pfraum gab sie schließlich alles zu, was der Scharfrichter von ihr...

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