Rauchwolken über der Maximilianstraße: Dachstuhlbrand nahe Altpörtel
- Die Feuerwehr Speyer im Einsatz. Der Bereich rund ums Altpörtel musste gestern wegen eines Dachstuhlbrandes gesperrt werden.
- Foto: Stadt Speyer/Brand- und Katastrophenschutz
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Speyer. Am gestrigen Donnerstag geriet gegen 15 Uhr in Speyer ein Dachstuhl in der Nähe des Altpörtels in Speyer in Brand. Warum das Dach über einem Ladengeschäft in der Gutenbergstraße brannte, ist bislang unklar. Die Speyerer Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Gebäude. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Wie die Feuerwehr mitteilt, bekämpfte sie den Brand über zwei Drehleitern sowie durch einen Innenangriff unter Atemschutz. Durch gezielte und koordinierte Löschangriffe habe man das Feuer zügig unter Kontrolle bringen können. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die in Richtung Altpörtel und Neujahrsmarkt zog, mussten die Bereiche Altpörtel, Gutenbergstraße sowie der Bereich der Eisbahn des Neujahrsmarktes vorsorglich gesperrt werden. Außerdem wurde diese Fläche, genau wie auch der Postplatz, als Bereitstellungsraum für die Einsatzfahrzeuge benötigt.
- Die Feuerwehr Speyer sorgte mit ihrem zügigen Eingreifen dafür, dass das Feuer nicht auf benachbarte Gebäude übergreifen konnte
- Foto: Stadt Speyer/Brand- und Katastrophenschutz
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Wegen der massiven Rauchentwicklung wurden die Warnsysteme NINA und KATWARN ausgelöst. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Dennoch konnte der Betrieb des Neujahrsmarktes entlang der Maximilianstraße weitestgehend aufrechterhalten werden. Lediglich der Bereich Altpörtel blieb abgesperrt.
Der Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Speyer war bis zum Abend mit 64 Einsatzkräften und 21 Fahrzeugen im Einsatz. Das THW unterstützte bei Sicherungsmaßnahmen und war mit vier Fahrzeugen und 29 Helfern vor Ort.
Der Stadtschutz wurde durch einen Sonder-B-Dienst des Brand- und Katastrophenschutzes Speyer sowie einem vordefinierten Löschzug der Feuerwehr VG Rheinauen sichergestellt, der gemäß einer Vereinbarung bei Großeinsätzen die Feuerwache besetzt, um parallel laufende Einsätze abdecken zu können.
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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