Jetzt auch auf ukrainisch: Neues Programm bei der Jungend forscht AG

Mittwoch Abend wird es mehrsprachig bei der Neustadter Jugend forscht AG. Die Programme auf Englisch, die Teilnehmer sprechen ukrainisch und die Mentoren, russisch und deutsch. Gemeinsam ist allen das Interesse am Experiment und an der Programmierung. Heute Abend treffen sich Igor und Oleg mit ihren Betreuern Yann und Mark, um die Programmiersprache C++ kennen zu lernen.

„Mit dem Krieg in der Ukraine haben wir unsere Programmierkurse einfach erweitert“, sagt Sergej Buragin, der Leiter der AG. Mit der Ankunft der ersten Flüchtlinge aus der Ukraine habe die JuFo AG die ukrainischen Jugendlichen eingeladen, so Buragin. „Das ist, was wir tun können, um die Kinder zu unterstützen“, erklärt Buragin seine Motivation und lädt gerne weitere Schülerinnen und Schüler zum Programmierkurs ein. „Wir haben von der AG in der Schule erfahren“, berichten Igor (16) und Oleg (13), die vor etwa 10 Wochen aus Zhytomyr nach Neustadt gekommen sind. Die Einführung in die Programmierung hat ihr Interesse geweckt; „vielleicht ist es ja auch später im Beruf mal wichtig“, finden sie.

Im nächsten Schritt wollen beide in der JuFo AG auch im Bereich Elektronik eigene Projekte entwickeln. „Aber zunächst machen die wir Grundlagen in C++, dann arbeiten wir mit der Programmierung von Mikro-Controllern“, ergänzt Mark Schöttle (17), der den ukrainischen Jungforschern die Programmiersprache in ihrer Muttersprach näher bringt. Gemeinsam mit Yann Berton (16), der schon im Unterstufenalter bei der Jugend forscht AG Projekte umgesetzt hat, betreut er die Informatik-Gruppen der AG. Für die ukrainischen Schüler, die bei der JuFo AG betreut werden, ist der Programmierkurs eine Erweiterung zur sonstigen schulischen Bildung. In ihren Neustadter Schulen lernen sie Deutsch, dazu kommen die online-Stunden der ukrainischen Schule.

Trotz dieser Anforderungen fühlen sie sich beide wohl in Neustadt: „Es ist ein ruhiger und bequemer Ort“, findet Igor. Ein Ort, in dem viele Menschen sich bemühen, die jungen Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, zu unterstützen. Wie das Team um Sergej Buragin, das nach dem großartigen Einsatz zur Unterstützung in der Pandemiebekämpfung und neben den Erfolgen bei den aktuellen Jugend forscht Wettbewerben schnell Unterstützungsangebote für die jugendlichen Flüchtlinge entwickelt hat.

Autor:

Andreas Böhringer aus Neustadt/Weinstraße

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