Hauberfest zum 120-jährigen Jubiläum
Ein Herz für's Afrikaviertel

Der neue Gedenkstein in der Hauberanlage verweist auf die ehemalige Bezeichnung des Afrika-Viertels "Neuberg". Auf unserem Foto der Vorstand mit Stephan Marc Solomon, Hans Kaiser, Manfred Oesterle, Regina Remy und Dietmar Schneider.
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  • Der neue Gedenkstein in der Hauberanlage verweist auf die ehemalige Bezeichnung des Afrika-Viertels "Neuberg". Auf unserem Foto der Vorstand mit Stephan Marc Solomon, Hans Kaiser, Manfred Oesterle, Regina Remy und Dietmar Schneider.
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Von Markus Pacher

Neustadt. Die verborgenen Schätze von einst wieder wach zu küssen, hat sich der Afrikaviertel-Verein auf seine Fahnen geschrieben. Aber dass sich die Bewohner des am Leibniz-Gymnasium gelegenen Wohngebiets auch auf's Feiern verstehen, zeigte das am letzten Wochenende  zum dritten Mal durchgeführte Hauberfest.

Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums der Hauberanlage mit ihrem schönen Park und Brunnen sollte das kleine aber feine Nachbarschaftsfest diesmal etwas größer ausfallen. Unterstützt wurde das unermüdliche ehrenamtliche Wirken des Afrikaviertel-Vereins von der Stadt Neustadt. So brachten die Stadtwerke rechtzeitig zum Fest den Brunnen wieder zum Laufen, außerdem wurde ein Findling gesetzt, dessen Inschrift auf das Afrikaviertel und seine frühere Bezeichnung "Neuberg" verweist. Eine besondere Verbundenheit zu diesem Wohngebiet demonstrierte dabei Oberbürgermeister Marc Weigel, der die Wiederinbetriebnahme des Brunnens maßgeblich unterstützte, außerdem die Enthüllung des Gedenksteins höchtpersönlich vornahm und auch in Zukunft der Wiedererweckung der sogenannten  Axtwurfanlage aus ihrem fast hundertjährigen Dornröschenschlaf durch den Afrikviertel-Verein hilfreich zur Seite stehen möchte. Vieles wurde in jüngster Zeit bereits bewerkstelligt, einige Brunnen und Denkmäler wieder sichtbar gemacht, längst vergessene Wege, Treppchen, Mäuerchen freigelegt, in Kooperation mit der Camphill-Lebensgemeinschaft, den "Nachbarn" von der Königsmühle, neue Holzbänke im Hauberpark aufgestellt etc. Große Aufgaben, wie zum Beispiel die Wiederherstellung des Neumayer-Denkmals, stehen noch bevor.
Das letzte Wochenende stand jedenfalls ganz im Zeichen des Feierns und der Verein hatte keine Mühen und Kosten gescheut, ein schönes Fest auf die Beine zu stellen. Am Freitagabend sorgte die Band "Hetzel und die Stifte" für gute Laune, leider unterbrochen durch einen Stromausfall infolge der starken Regenfälle. Dafür meinte es Wettergott Petrus am Samstag und Sonntag gut mit den Veranstaltern. Neben bester Bewirtung mit Speisen und Getränke freute sich das Publikum unter anderem am Samstagabend über Live-Musik der Band Blue Line Three. Übrigens: Einige Mitglieder der beiden Bands stammen aus dem Afrikaviertel und absolvierten beim Hauberfest gewissermaßen ein Heimspiel. pac
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Autor:

Markus Pacher aus Neustadt/Weinstraße

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