Adler mit zwei Siegen in der CHL – Der Start in die neue DEL-Saison steht an
- Nick Mattinen freut sich in Fribourg über sein Tor zum 1:1.
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Von Andreas Martin
Eishockey. Am Freitag, dem 18. September (19.30 Uhr), beginnt für die Adler Mannheim die Saison 2026/2027 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), wenn es zum Auswärtsspiel beim EHC Red Bull München geht. Am Sonntag, dem 20. September (14 Uhr), kommt es dann in der Mannheimer SAP Arena schon zum ersten Duell zwischen dem Vizemeister Adler Mannheim und dem Titelverteidiger Eisbären Berlin. Stehplatzdauerkarten für die DEL-Heimspiele der Adler sind dabei nur noch bis zum 14. September erhältlich. Um Punkte geht es für die Adler allerdings schon, ist doch die Champions Hockey League (CHL) bereits in vollem Gange. Nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen die Växjö Lakers und dem 1:3 gegen Skellefteå AIK, ging das Team von Adler-Cheftrainer Dallas Eakins aus dem CHL-Auftaktwochenende gegen die beiden schwedischen Topteams mit drei Punkten hervor. Das dritte Spiel in der europäischen Königsklasse führte die Blau-Weiß-Roten am Freitagabend zum französischen Eishockeymeister Bordeaux Boxers. Vor den 3500 Zuschauern im Patinoire de Mériadeck in Bordeaux holten sich die Adler denn auch mit einem 5:4 (4:2, 0:1, 1:1) den zweiten Sieg der CHL-Saison 2026/2027.
Siege in Bordeaux und Fribourg
Dabei begann das Spiel in der südwestfranzösischen Metropole zunächst so gar nicht im Sinne der Kurpfälzer. So kurvte Pierre-Olivier Morin hinter dem Tor von Adler-Torhüter Jake Hildebrand herum und fand mit seinem Pass Tommy Giroux, der die Bordelais das 1:0 (4.) bejubeln ließ. Es sollte noch besser für die Franzosen werden. So konnte Hildebrand den Schuss von Enzo Carry noch abwehren, aber der Nachschuss von Luke Santerno saß zum 2:0 (7.). Diesen Zwei-Tore-Rückstand beantworteten die Kurpfälzer allerdings rasch. So legte zunächst John Gilmour Matthias Plachta den Anschlusstreffer zum 2:1 (8.) auf. Als eine Zweiminutenstrafe gegen Boxers-Torwart Quentin Papillon angezeigt war, legte Patrick Brown Nick Mattinen den Schlagschuss zum 2:2 (9.) auf. Da Tom Kühnhackl, allerdings nicht ganz freiwillig, zu diesem Zeitpunkt im Boxers-Torraum lag, protestierten die Franzosen gegen die Anerkennung dieses Treffers. Die Unparteiischen zogen den Videobeweis heran und gaben das Tor! Als Kühnhackl wegen Haltens auf der Strafbank brummte, schnappte Anthony Greco Giroux die Scheibe weg und traf in Unterzahl zum 3:2 (12.) für die Adler. In Überzahl legte der Frankokanadier Jérémie Poirier im ersten Drittel sogar noch das 4:2 (17.) für Mannheim nach. Wirklich absetzen konnten sich die Kurpfälzer aber nicht, denn zu Beginn des zweiten Spielabschnitts verkürzte Baptiste Bruche für die Gastgeber auf 4:3 (22.). Im dritten Drittel kamen die Franzosen sogar zum Ausgleich, als Brown Bruche an einer Torchance hinderte und dies einen Penalty für Bordeaux zur Folge hatte. Bruche trat an und überwand Hildebrand zum 4:4 (46.). Die drei Punkte für den Sieg gingen aber dennoch nach Mannheim, als Dan Renouf einen langen Pass auf Kristian Reichel spielte, der mit dem 5:4 (58.) das späte Siegtor für die Adler markierte. Update: Am Sonntag waren die Adler in ihrem vierten CHL-Spiel beim Schweizer Meister HC Fribourg-Gottéron gefordert und fuhren in der Romandie mit 4:3 (1:2, 2:1, 1:0) den nächsten Sieg ein. Zwar musste Adler-Torwart Maximilian Franzreb in Fribourg bereits früh hinter sich greifen, als Jan Dorthe zum 1:0 (3.) für die Gastgeber traf. Nick Mattinen glich für die Adler aber rasch zum 1:1 (6.) aus. Jacob de la Rose traf in Überzahl zum 2:1 (20.) für die Schweizer. Leon Gawanke markierte das 2:2 (31.), dessen Treffer erst nach Ansicht des Videobeweises klar war, hatte der Puck doch das Tornetz durchtrennt! Yannick Rathgeb nutzte eine Überzahl für Fribourg zum 3:2 (38.), aber Mattinen antwortete mit seinem zweiten Tor zum 3:3 (39.). Im Schlussdrittel erzielte Patrick Brown mit dem 4:3 (53.) das Siegtor für Mannheim. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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