Palmen sorgen für entspannen Urlaubsflair
Beach-Feeling für den Garten

Stimmige Kombination mit südländischem Flair: Palmen und Wandelröschen.
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  • Stimmige Kombination mit südländischem Flair: Palmen und Wandelröschen.
  • Foto: Blumen – 1000 gute Gründe
  • hochgeladen von Laura Seezer

Garten. Kaum eine Pflanzenfamilie lässt so sehr Sommer- und Urlaubsgefühle aufkommen wie die der Palmen – auch im heimischen Garten oder auf dem Balkon. Profis verraten, wie man sie am besten pflanzt und pflegt.
Traumhafte Bilder von Sonne, Sandstränden und exotischen Pflanzen, die sich im Wind wiegen, wecken in uns das Fernweh. Kein Wunder also, dass Palmen auf jedem Sommerfestival und in jeder Beachbar zum festen Inventar gehören: Sie sorgen für das entspannte Urlaubsflair. Garten- oder Balkonbesitzer schrecken dagegen noch meist vor den tropischen Mitbewohnern zurück, denn viele Palmenarten sind zu empfindlich für unser Klima. Aber es gibt auch Sorten, die mit dem nasskalten, teilweise frostigen Winter in Deutschland ganz gut klarkommen.
Ein Beispiel ist laut den Gartenexperten von „Blumen – 1000 gute Gründe“ die Chinesische Hanfpalme, botanisch Trachycarpus fortunei. Sie kommt aus dem Himalaya, wo sie auf bis zu 2400 Metern Höhe wächst – verträgt also Frost. Bereits 1795 brachten Forscher und Entdecker die ersten Exemplare aus Asien mit nach Frankreich. Heute wächst sie in Europa sogar wild: zum Beispiel in Italien, aber auch im milden Seeklima der Küsten von Irland oder England.
Als Kübelpflanze wird die Hanfpalme bei uns etwa zwei bis vier Meter hoch und kann bei guten Bedingungen jedes Jahr gut 15 Zentimeter in der Höhe zulegen. Dafür benötigt sie einen hellen, geschützten Platz – nicht unbedingt mit ständiger direkter Sonne, aber abgeschirmt vor starkem Wind und Regen. Im Winter freut sie sich ab Anfang Oktober über einen frostfreien Ort, der auch ruhig dunkler sein darf.
In milderen Regionen kann man die Hanfpalme auch direkt in den Garten setzen. Ausgepflanzt verträgt sie Kälte bis -20 Grad, sollte aber im Winter nicht austrocknen: Damit die feinen Wurzeln nicht einfrieren und dann kein Wasser mehr aufnehmen, kann man das Erdreich um die Palme zum Beispiel mit einer dicken Schicht Mulch schützen und bei Trockenheit gießen. Vor allem bei schweren Böden besteht allerdings die Gefahr, dass Staunässe der frisch gepflanzten Palme schadet. Gartenexperte Tristan Heinen-Bizjak von der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ hat deshalb ein paar Tipps zur Pflanzung: „Das Loch für die Pflanze sollte etwa eine Handbreit größer sein als der Topf. Auf den Boden gibt man am besten eine Drainageschicht aus Kies, die das Wasser ableitet. Beim Auffüllen des Pflanzlochs sollte man auch gleich etwas Starthilfe geben: In einer Mischung aus Mutterboden und lockerer Blumenerde kann sich die Palme leichter einwurzeln.“ Wie das geht, zeigt der Gärtner auch auf seinem YouTube-Channel „Tristan rockt den Garten“.
Eine weitere Palme für unsere Breitengrade ist die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis). Diese eignet sich allerdings nur als Kübelpflanze, da sie in kalten Wintern unter -5 Grad eingeräumt werden sollte. Im Sommer kommt mit jeder Palme von ganz allein Urlaubsstimmung auf: Einfach einen Liegestuhl oder eine Hängematte dazustellen und entspannen. ps

Weitere Informationen:

www.1000gutegruende.de

Stimmige Kombination mit südländischem Flair: Palmen und Wandelröschen.
Hanfpalmen passen auch gut zu heimischem Grün – und setzen exotische Akzente im Garten.
Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

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