Lieder und Texte zum Frieden
Komm´, wir ziehen in den Frieden
- Foto: ORFFEO
- hochgeladen von Wolfram Blank
Die ukrainische Schriftstellerin Olena Stepova verfasste bereits 2014 den Brief einer ukrainischen Mutter an die Mutter eines russischen Soldaten, in dem sie an die Gefühle einer Mutter apelliert: „Wir haben unsere Kinder nicht für den Krieg geboren“. Dieser Satz aus dem Brief inspirierte Martina Netzer, Gesang, und Wolfram Blank, Texte, zusammen mit der Pianistin KaterynaMariash und der Percussionistin Heidi Kramer, Lieder zum Thema Krieg und Frieden in diesenText einzuflechten.
Udo Lindenbergs Titel „Wir ziehen in den Frieden“ ist der Namensgeber für das Programm, in dem Titel wie zum Beispiel Reinhard Meys „Nein, meine Söhne geb ́ ich nicht“ oder Klassiker wie "Die Antwort weiß ganz allein der Wind" zur Aufführung kommen. Zwar scheint der Brief einer ukrainischen an eine russische Mutter einen regionalen Bezug zu haben. Daß es aber international immer Kinder von Müttern sind, die gezwungen sind, die Kriege auszuführen, ist allgemein gültig. So wie sich um 410 v. Chr. die Frauen von Athen ihren kriegstüchtigen Männern verweigerten, um sie zu zwingen, einen seit 20 Jahren wütenden Bruderkrieg mit den Städten des Peloponnes zu beenden, könnten sich die Mütter einer digitalisierten Welt zusammenschließen, um ihre Söhne zu verweigern. Mit Martina Netzer (Gesang), Heidi Kramer (Perkussion), Kateryna Mariash (Klavier) und Wolfram Blank (Sprecher).
Autor:Wolfram Blank aus Mannheim |
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