Tödlicher Unfall in Mannheim: Motorradfahrer stirbt nach Tunnel-Crash
- Nach einem schweren Motorradunfall im Mannheimer Fahrlachtunnel ist ein 32-jähriger Honda-Fahrer gestorben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein verbotenes Fahrzeugrennen gegen zwei weitere Motorradfahrer.
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Mannheim. Am Samstag, 8. August, ging gegen 21.50 Uhr bei der Polizei die Meldung über einen schweren Motorradunfall im Fahrlachtunnel in Fahrtrichtung Neuhermsheim ein, wie das Polizeipräsidium Mannheim berichtet.
Nach ersten Ermittlungen fuhr ein 32-Jähriger mit einem Motorrad der Marke Honda mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch den Tunnel. In einer langgezogenen Linkskurve verlor er die Kontrolle über die Maschine und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Vorderrad stieß zunächst gegen den Bordstein und danach gegen den Aufpralldämpfer einer Nothaltebucht. Durch die Wucht wurde die vordere Radaufhängung herausgerissen und auf die Fahrbahn geschleudert. Das Motorrad schlitterte noch gut 100 Meter weiter, blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen und fing Feuer.
Der Fahrer wurde über den Asphalt geschleudert und blieb schwer verletzt liegen. Seine Verletzungen waren so schwer, dass der 32-Jährige am Donnerstag, 13. August, in einem Krankenhaus starb. Nach aktuellem Ermittlungsstand soll er sich ein Rennen mit zwei weiteren Motorradfahrern geliefert haben. Anders als zunächst gemeldet, blieben diese bis zum Eintreffen der Rettungskräfte an der Unfallstelle.
Gegen die beiden Männer im Alter von 46 und 37 Jahren wird unter anderem wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Fahrzeugrennen ermittelt. Beide blieben unverletzt. Das total beschädigte Motorrad des 32-Jährigen wurde beschlagnahmt. Der Verkehrsdienst Mannheim übernahm die weiteren Unfallermittlungen.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |