Festivalstart: Mannheimer Sommer bringt Musik, Opern und Performances
- Der Mannheimer Sommer verwandelt Mannheim vom 18. bis 28. Juni in eine Festivalstadt mit Opernpremieren, Konzerten und Performances an ungewöhnlichen Orten.
- Foto: Nationaltheater Mannheim
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Mannheim. Der Mannheimer Sommer bringt von Donnerstag, 18. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, elf Tage lang Musik, Oper und Performances an bekannte und neue Orte der Stadt.
Rund um die Interimspielstätte OPAL entsteht ein Festival, das klassische Konzertformate erweitert und Kultur bewusst aus dem Theaterraum herausführt. Spielorte sind unter anderem das Planetarium Mannheim, das Technoseum und der Luisenpark. Wie die Stadt Mannheim mitteilt, steht der Mannheimer Sommer unter dem Motto „Lasst euch entgrenzen!“.
Programm zwischen Tradition und neuen Formaten
Das Festival verbindet musikalische Tradition mit zeitgenössischen Ansätzen. Internationale Gäste treffen auf Künstlerinnen und Künstler aus der Region. Geplant sind kostenfreie Konzerte, große Opernproduktionen und experimentelle Formate mit neuen Technologien. Auch thematische Abende wie ein Maskenball sind Teil des Programms. Der Vorverkauf ist gestartet.
Opernpremieren im Zentrum des Festivals
Im Mittelpunkt stehen Eigenproduktionen des Nationaltheaters Mannheim. Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 18. Juni, im OPAL mit der Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ in der Inszenierung von Cordula Däuper.
Eine zweite große Opernneuproduktion folgt mit Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ im Schlosstheater Schwetzingen am Dienstag, 23. Juni, und Mittwoch, 24. Juni. Das Werk gilt als Beginn der Operngeschichte vor über 400 Jahren und stellt Fragen nach menschlichen Grenzen und deren Überwindung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Musiktheater Installation „E.L.I.Z.A.“ von Kommando Himmelfahrt im Studio Werkhaus. Die Produktion greift den ersten Chatbot der Geschichte auf und entwirft eine dystopische Vision von Selbstoptimierung und digitaler Verheißung.
Weitere Details zum Programm sind auf der Internetseite des Nationaltheaters Mannheim veröffentlicht.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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