Ausstellung "Polizeifotografie - Vor und hinter der Absperrung"

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich… 
Ort: 71384 Weinstadt/Endersbach, Fußgängerweg 
Datierung: 29.07.2021, 12:37 Uhr 
Urheber: Polizeipräsidium Aalen, Polizeirevier Waiblingen, Polizeihauptkommissar 
Roland Schmid 

Das verunfallte Fahrzeug, welches auf dem Bild zu sehen ist, rollte aufgrund ungenügender Sicherung (Handbremse nicht angezogen / kein Gang eingelegt) den Abhang hinab und passierte hierbei linksseitig den weiß-roten Pfosten. Anschließend berührte es die Wand und es kam zum Unfallendstand. Als die eingesetzten Beamten an dieser Unfallsstelle eintrafen, war ihnen zunächst auch komplett unklar, wie das verunfallte Fahrzeug an eben diese Stelle kam (Fußgängerweg). Erst auf den zweiten Blick und anhand der Spurenlage wurde klar, was sich zugetragen hatte. Auch im Nachhinein erzeugt das Foto bei den Beamten noch ein breites Schmunzeln und lebhafte Erinnerungen. Das liegt zum einen an der Kuriosität und der „unmöglichen“ Endstellung des verunfallten Fahrzeugs, zum anderen jedoch auch an der unmittelbaren Reaktion und Verwunderung vor Ort. Zuletzt sei noch erwähnt, dass auch das Abschleppunternehmen seine liebe Mühe hatte, das Fahrzeug aus dieser Position zu bergen. | Foto: Polizei Baden-Württemberg
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  • Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich…
    Ort: 71384 Weinstadt/Endersbach, Fußgängerweg
    Datierung: 29.07.2021, 12:37 Uhr
    Urheber: Polizeipräsidium Aalen, Polizeirevier Waiblingen, Polizeihauptkommissar
    Roland Schmid

    Das verunfallte Fahrzeug, welches auf dem Bild zu sehen ist, rollte aufgrund ungenügender Sicherung (Handbremse nicht angezogen / kein Gang eingelegt) den Abhang hinab und passierte hierbei linksseitig den weiß-roten Pfosten. Anschließend berührte es die Wand und es kam zum Unfallendstand. Als die eingesetzten Beamten an dieser Unfallsstelle eintrafen, war ihnen zunächst auch komplett unklar, wie das verunfallte Fahrzeug an eben diese Stelle kam (Fußgängerweg). Erst auf den zweiten Blick und anhand der Spurenlage wurde klar, was sich zugetragen hatte. Auch im Nachhinein erzeugt das Foto bei den Beamten noch ein breites Schmunzeln und lebhafte Erinnerungen. Das liegt zum einen an der Kuriosität und der „unmöglichen“ Endstellung des verunfallten Fahrzeugs, zum anderen jedoch auch an der unmittelbaren Reaktion und Verwunderung vor Ort. Zuletzt sei noch erwähnt, dass auch das Abschleppunternehmen seine liebe Mühe hatte, das Fahrzeug aus dieser Position zu bergen.
  • Foto: Polizei Baden-Württemberg
  • hochgeladen von Charlotte Basaric-Steinhübl

Mannheim. Was geschieht vor der Absperrung – und was dahinter? Welche Bilder entstehen dort, wo Öffentlichkeit endet und Einsatz beginnt? Diesen Fragen widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim in Kooperation mit dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg und präsentieren ab dem 8. November 2026 die Sonderausstellung „Polizeifotografie – Vor und hinter der Absperrung“. Präsentiert werden rund 120 meist unveröffentlichte Aufnahmen aus den Archiven der Landespolizei, die den polizeilichen Alltag aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen.

Die Bilder dokumentieren Tatorte, Einsätze, Unfallstellen, Fahrzeugkontrollen und Hilfeleistungen – oft ohne künstlerische Absicht, aber mit großer visueller Wirkung. Sie geben authentische Einblicke in die Arbeit der Polizei und zeigen nicht nur spektakuläre Einsätze, sondern auch stille, persönliche und manchmal skurrile Momente: einen Polizisten, der eine Entenfamilie über die Autobahn begleitet, Festivalbegegnungen vor der Bühne oder improvisiertes Public Viewing am Streifenwagen.

Die Ausstellung macht die emotionale Bandbreite polizeilicher Arbeit sichtbar – von Anspannung bis Erschöpfung, von Nähe zu Distanz – und thematisiert auch die Gefahren des Berufs wie Gewalt gegen Einsatzkräfte.

Ein historischer Rückblick erinnert daran, dass Polizeifotografie eine lange Tradition hat: Schon in den 1840er Jahren wurden Strafgefangene porträtiert, ab den 1890er Jahren etablierte sich die Tatortfotografie. Die neue Schau knüpft an die 2007 gezeigte Ausstellung „Spurensuche. Polizeifotografie Mannheim 1946–1971“ an und richtet den Blick jetzt auf die Gegenwart – vor allem auf Fotografien ab den 2010er Jahren.

 „Polizeifotografie – Vor und hinter der Absperrung“ wird vom 8. November 2026 bis 27. Juni 2027 erstmalig bei ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim präsentiert. Begleitend erscheint ein reich bebilderter Katalog im Nünnerich-Asmus Verlag. red/bas

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Nach einem tödlichen Unfall auf de Autobahn A6 bei Biberach zeigt die Luftaufnahme ein geordnetes Aufstellen von Fahrzeugen im Bereich der Unfallstelle. Das taktische Aufstellen von Einsatzfahrzeugen bei der Anfahrt hat eine hohe Priorität in der Erstphase. Es müssen Wege freigehalten werden, um löschen, retten und ermitteln zu können. Auch der spätere Abtransport von Verletzten muss dabei bedacht werden. Luftaufnahmen gehören zu den polizeilichen Standardmaßnahmen bei schweren oder gar tödlichen 
Verkehrsunfällen. Sie werden mit Drohnen oder durch Polizeihubschrauber gefertigt und können Hinweise über den Unfallhergang liefern.

Ordnung ins Chaos bringen 
Ort: BAB 6, Km 629, Mannheim FR Nürnberg 
Datierung: 26.02.2021 
Urheber: Polizeipräsidium Heilbronn, Verkehrspolizeidirektion Weinsberg  | Foto: Polizei Baden-Württemberg
Präsentieren erstmals das Plakatmotiv zur kommenden Sonderausstellung „POLIZEIFOTOGRAFIE – Vor und hinter der Absperrung“: v.l.n.r. Prof. Dr. Wilfried Rosendahl (Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen), Polizeipräsidentin Ulrike Schäfer (Polizeipräsidium Mannheim), Thomas Strobl (Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Baden-Württembergs), Stephanie Herrmann (Leiterin der Galerie ZEPHYR – Raum für Fotografie und Kuratorin der Ausstellung) und Christian Specht (Oberbürgermeister der Stadt Mannheim)  | Foto: rem / Maria Schumann
Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen

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