Karles Woche - der aktuelle Kommentar im "Wochenblatt Karlsruhe"
Karlsruhe international

Wie gut, dass das Karlsruher Leichtathletik-Meeting seit einigen Jahrenden „nationalen Schuhen“ entwachsen und zu einem sportlichen Weltereignis geworden ist. Denn die sportlichen deutschen „Helden“ versagten fast allesamt am Samstag in der ausverkauften Arena.

Es waren die internationalen Stars aus Kuba, Griechenland und vor allem aus Japan, die dem Karlsruher Meeting die Krone aufsetzten. Gerade der japanische Hochspringer Naoto Tobe bescherte Karlsruhe wieder Schlagzeilen in aller Welt, steigerte er doch seine eigene Höchstleistung um 9 Zentimeter auf 2,35 m und brach damit den Landesrekord und auch den 24 Jahre alten Meeting-Rekord – und bescherte den Meeting-Machern eine von drei Weltjahresbestleistungen. Entsprechend gingen die Bilder des Hochsprungs in alle Welt.

Erstmals setzte man national und international auf Live-Streams via „Facebook“ und „Youtube“ in über 80 Ländern sowie die „ARD-Mediathek“ – und machte damit einen Schritt in eine neue mediale Dimension. „Willkommen, welcome, bienvenue“: So begrüßte man die 140 Sportler aus 45 Nationen in Karlsruhe. Es war der Willkommensgruß in einer Sportstadt, die mit dem Meeting ein Aushängeschild hat, das nachhaltig wirkt. Das ist auch Standortmarketing, denn so wird Internationalität auch emotional gelebt.

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