Wertschätzung für das Ehrenamt in Karlsruhe
- Erste Ehrenamtskarteninhaber: (v.l.): Ulrich Volz (Stadtfeuerwehrverband Karlsruhe), Marco Morasch, (Bevölkerungsschutz), Bürgermeister Dr. Albert Käuflein, Stefan Heidland, (Vereins der Schwerhörigen und Spätertaubten Karlsruhe), Herbert Müller (Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine), Dr. Charlotte Kämpf (Schwarzwaldverein Karlsruhe e. V.), Tino Besekow (Sozialverband VDK Karlsruhe), Jürgen Raphael (Missionswerk Karlsruhe)
- Foto: Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
- hochgeladen von Jo Wagner
Karlsruhe. Freier Eintritt in Karlsruher Freibäder, Ermäßigungen auf die Eintrittspreise ins Badische Staatstheater, Naturkundemuseum und ZKM sowie in weiteren baden-württembergischen Kultureinrichtungen: In diesen Genuss kommen nun auch Ehrenamtliche in Karlsruhe; Bürgermeister Dr. Albert Käuflein hat die ersten sieben Ehrenamtskarten (Antrag hier) ausgegeben. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt wird die Karte seit Sommer 2025 sukzessive im ganzen Land eingeführt. In der Fächerstadt hatte der Gemeinderat im Frühjahr den Weg dafür freigemacht. „Es ist ein Dank fürs ehrenamtliche Engagement“, sagte Käuflein. „Die Gesellschaft wäre ungleich ärmer, wenn man sich dieses Engagement wegdenken würde.“
Freiwilliger Einsatz gewürdigt
Mit dem Angebot wird der freiwillige Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern gewürdigt. Voraussetzung sind jährlich mindestens 200 Stunden ehrenamtliche und unentgeltliche Arbeit in Organisationen für das Gemeinwohl oder in jüngster Zeit mindestens 100 Stunden in einem gemeinwohl-orientierten Projekt. Auch Mitglieder der Einsatzabteilungen von Feuerwehr, DRK, Bergwacht, THW und dem Katastrophenschutzdienst sowie Freiwilligendienstleistende und "Juleica"-Inhaberinnen und -Inhaber haben Anspruch. Die Karten werden befristet ausgegeben und sind in ganz Baden-Württemberg gültig. Die Akzeptanzstellen sind im Aufbau, sodass regelmäßig neue Angebote dazukommen.
„Eine tolle Wertschätzung für das Ehrenamt“, so Charlotte Kämpf vom Schwarzwaldverein Karlsruhe bei der Übergabe. „Es ist ein klares Zeichen dafür, dass unser Engagement von Stadt und Land wahrgenommen wird“, ergänzte Tino Besekow vom Sozialverband VDK Karlsruhe. Jeweils als Vorsitzende investieren sie deutlich mehr als 200 Stunden Arbeit pro Jahr. Sie sind sicher, dass viele weitere Mitglieder schon jetzt die Voraussetzungen für den Erhalt der Karte erfüllen. Neben den ersten sieben ausgegeben Karten werden nach dem Startschuss in Karlsruhe weitere Engagierte in den Genuss der Ehrenamtskarte kommen. Die Beantragung ist dabei fortlaufend möglich. Für die landesweite Übersicht an Angebot der Vergünstigungen wird eine Webseite erstellt.
Autor:Jo Wagner |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.