Innenstadt Ost: Neues Fördergebiet soll Klima-Projekte möglich machen
- Im nordöstlichen Teil der Kaiserslauterer Innenstadt könnte sich in den kommenden Jahren sichtbar etwas verändern, wenn Fördermittel für Klima-Anpassungen fließen. Hochwasser soll vermieden werden (Symbolfoto)
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Kaiserslautern. Im nordöstlichen Rand der Innenstadt könnte es künftig zusätzliches Geld für Umbauten geben, die besser mit Hitze und Starkregen umgehen: Der Stadtrat will den Bereich als Städtebaufördergebiet anmelden.
Konkret geht es um das geplante Fördergebiet „Innenstadt Ost, nordöstlicher Teilbereich“. Der Stadtrat fasste den Beschluss in seiner Sitzung im Juni auf Antrag der Verwaltung.
Wo das Gebiet liegt und wie viele Menschen dort wohnen
Das rund 31,3 Hektar große Areal liegt zwischen der Ländelstraße im Norden und Nordwesten, der Bahn im Osten, der Altenwoogstraße und Fischerstraße im Süden sowie der Albrechtstraße und Mannheimer Straße im Westen. Stand 30. Juni 2024 leben dort 4.256 Einwohnerinnen und Einwohner.
Was als Nächstes passiert: Untersuchungen, Konzept, Beteiligung
Nach dem Ratsvotum kann das federführende Referat Stadtentwicklung vorbereitende Untersuchungen starten und ein Integriertes Handlungskonzept erarbeiten. Dieses Konzept braucht die Stadt, um eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme einzuleiten und Fördermittel zu beantragen.
Zum Prozess gehören auch Bürgerbeteiligungsmaßnahmen. Außerdem sollen Erkenntnisse und Maßnahmenvorschläge aus dem Pilotprojekt „Wassersensible Stadt für vitales Stadtgrün“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung einfließen, an dem die Stadt Kaiserslautern seit Sommer 2024 teilnimmt. Dafür wurden bereits erste Vorschläge für das Gebiet erarbeitet, etwa Fassadenbegrünung, Verdunstungsbeete oder ein wasseroptimierter Baumbestand.
- Mehr Grün, besseres Regenwasser-Management und umgestaltete Straßenräume: Für die „Innenstadt Ost“ bereitet die Stadt die nächsten Schritte vor, unter anderem geht es um Fassadenbegrünung (Symbolfoto)
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Fokus künftig auf Nachhaltigkeit und Klimaanpassung
Mit dem Abschluss der Städtebaufördermaßnahmen Europahöhe, Innenstadt West, Aktives Stadtzentrum und der künftigen Ausfinanzierung des Pfaff-Quartiers kann die Stadt Städtebaufördermittel für künftige Gebiete beim Land anmelden.
In den vergangenen Jahren lag der Fokus laut Verwaltung vor allem auf Gebieten mit sozialen Maßnahmen, etwa Fischerrück und Grübentälchen, nun soll das Augenmerk stärker auf Projekten mit nachhaltiger und klimaangepasster Entwicklung liegen. red/lmo
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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