Starker Transportweg
Niedrigwasser auf dem Rhein senkt Güterumschlag in der Pfalz

Im Kreis Germersheim ist der Hafen in Wörth der wichtigste Umschlagplatz.
  • Im Kreis Germersheim ist der Hafen in Wörth der wichtigste Umschlagplatz.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Julia Lutz

Ludwigshafen/Germersheim/Wörth.  Im Jahr 2018 wurde in den rheinland-pfälzischen Häfen weniger Fracht umgeschlagen als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems betrug der von den Schiffs- bzw. Frachtführern gemeldete Güterumschlag 19,9 Millionen Tonnen; das waren 709.000 Tonnen bzw. 3,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während der Empfang mit 11,4 Millionen Tonnen fast gleich blieb, ging der Versand um 8,2 Prozent auf insgesamt 8,6 Millionen Tonnen zurück.
Die höchsten umgeschlagenen Tonnagen entfielen mit 4,4 Millionen Tonnen (minus 2,4 Prozent) auf die Güterabteilung „Chemische Erzeugnisse“, gefolgt vom Bereich „Kokerei- und Mineralölerzeugnisse“ mit 3,8 Millionen Tonnen (plus 5,1 Prozent) sowie der Abteilung „Erze, Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse“ mit 3,7 Millionen Tonnen (minus 13,4 Prozent).
In Ludwigshafen, dem größten Binnenhafen des Landes, wurden 8,9 Prozent mehr Güter umgeschlagen. Im zweitgrößten Hafen Mainz gab es ein Plus von 12,2 Prozent.

Alle Häfen des Landes hatten mit dem insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2018 anhaltenden Niedrigwasser des Rheins zu kämpfen, informiert das Statistische Landesamt. ps

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